LUZERN: Protestaktion am Samstag gegen Sparen

Organisationen und Verbände der Bereiche soziale Einrichtungen und Bildung protestieren erneut gegen die Sparpläne der Regierung. Sie wollen am Samstag in Luzern auf die Strasse gehen.

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So wie am 4. November vor dem Eingang zum Regierungsgebäude wollen auch am  22. November verschiedene Organisationen protestieren. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

So wie am 4. November vor dem Eingang zum Regierungsgebäude wollen auch am 22. November verschiedene Organisationen protestieren. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Die Kundgebung soll am kommenden Samstag von 10.30 - 11.30 Uhr auf dem Mühlenplatz in der Stadt Luzern stattfinden. Die Vertreter der «Allianz gegen ruinöses Sparen», der über 30 Organisationen angehören, fordern ein Ende der Sparmassnahmen bei der Bildung, im Sozialbereich und beim Service Public.

Als Referenten treten Annamarie Bürkli (Arbeitsgemeinschaft Luzerner Personalorganisation), Beatrice Tognina (Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen), Luitgardis Sonderegger-Müller (Stiftung Rodtegg), Monique Frey (VCS), Valentin Schröteler (Lernende gegen Sparwut) und Giorgio Pardini vom Gewerkschaftsbund auf. Für die musikalische Umrahmung sorgt Singer und Songwriter Daniel Korber.

«Leistungen und Strukturen II» entlastet in der vom Regierungsrat vorgelegten Version den Staatshaushalt bis 2017 um 194 Millionen Franken. «Nicht nur die Bildung und der Sozialbereich, sondern auch der öffentliche Verkehr ist von den Sparmassnahmen hart betroffen», sagt Monique Frey vom VCS. Der vor einem halben Jahr veröffentlichte ÖV-Bericht mit den geplanten Angebotserweiterungen werde zur Makulatur, eine Entlastung der Strasse bleibe so Wunschdenken».

rem