Luzern prüft Medizin-Master

Eine ganze Medizin-Fakultät an der Uni Luzern ist dem Parlament zu teuer. Die Regierung soll aber Vorabklärungen für einen Master-Studiengang treffen.

Drucken
Teilen
Die Pädagogischen Hochschule (PH) in Luzern entsendet dieses Jahr 235 Absolventen von der Ausbildung in die Berufspraxis. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Die Pädagogischen Hochschule (PH) in Luzern entsendet dieses Jahr 235 Absolventen von der Ausbildung in die Berufspraxis. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Die Luzerner Regierung muss eine Vorstudie zur Machbarkeit eines Masterstudiums Medizin an der Universität Luzern erarbeiten. Dies hat das Kantonsparlament am Dienstag verlangt. Eine Mehrheit aus CVP, FDP und GLP hat gegen die Stimmen der SVP, SP und Grünen eine Motion von Thomas Willi (CVP, Emmen) als Postulat erheblich erklärt.

Willi forderte ursprünglich in seinem Vorstoss, dass die Regierung einen umfassenden Planungsbericht erstellt und darin den Aufbau einer kompletten medizinischen Fakultät prüft. Eine solche ist aber der Ratsmehrheit und der Regierung zu teuer. Schätzungen der Uni Basel gehen für Luzern von 35 Millionen Franken aus. «Das ist für Luzern nicht verkraftbar», sagte FDP-Sprecher Andreas Moser (Luzern). Für lediglich das dreijährige Masterstudium – also die praktische Ausbildung der angehenden Ärzte – gehen Kostenschätzungen des Kantons Tessin von 8 Millionen Franken netto aus – bei 210 Studenten.

Thomas Oswald

Den ausführlichen bericht lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner zeitung oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.