LUZERN: Public-Viewing bei der Luzerner Ufschötti

Die WM 2014 in Brasilien wird in die Luzerner Ufschötti übertragen. Kein Thema ist ein Public Viewing in der Swissporarena. Ob es am Luzerner Fest ein Public Viewing gibt, ist offen.

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Public Viewing in der Luzerner Ufschötti während der WM 2010. (Bild: Philipp Schmidli)

Public Viewing in der Luzerner Ufschötti während der WM 2010. (Bild: Philipp Schmidli)

Der Luzerner Stadtrat erteilt dem Verein «Am Ball für Strassenkinder» für die Übertragung der Fussball-WM 2014 in Brasilien eine Ausnahmebewilligung. Der Verein darf auf dem Mergelplatz bei der Ufschötti ein Public Viewing durchführen. Unterstützt wird der Verein vom Quartierverein Tribschen-Langensand.

«Der Gesuchstellter konnte glaubhaft darlegen, alles zu unternehmen, Lärm während dem Public Viewing zu vermeiden», heisst es in einer Mitteilung der Stadt Luzern vom Donnerstag.

Das Public Viewing ist mit Auflagen verbunden. So dürfen keine Musikbands spielen und die Verstärkeranlage wird auf eine noch zu definierende Dezibelzahl plombiert. Die Organisatoren müssen die Lautsprecher zum See hin aufstellen und die elf Spiele, die nach Mitternacht angepfiffen werden, dürfen nicht gezeigt werden. 

Beim Public-Viewing sind maximal 700 Zuschauer zugelassen. Vuvuzelas sind verboten. Ebenfalls verboten wird eine Bühne.

2012 hatte das Luzerner Verwaltungsgericht entschieden, dass für die Euro 2012 kein Public Viewing in der Ufschötti stattfindet. Dies weil sich Anwohner anlässlich der WM 2010 in Südafrika über Lärm beklagten.

Kein Public Viewing in der Swissporarena

Auch der FC Luzern hat das Projekt eines Public-Viewing während den Weltmeisterschaften in der Swissporarena geprüft. «Wir sehen aber davon ab», sagt FCL-Mediensprecher René Baumann auf Anfrage. Mehrere Gründe seien schlussendlich ausschlaggebend gewesen. So sei das Stadion zuwenig zentral gelegen und die Swissporarena während der WM schon durch den Event «Allmend rockt» besetzt.

Kein Public Viewing am Luzerner Fest?

Ob am Luzerner Fest ein Public Viewing stattfindet, ist ungewiss. «Das OK tendiert dazu, kein Public Viewing zu veranstalten», sagt Corinne Imbach vom OK Luzerner Fest – und dies obwohl eine Bewilligung von der Stadt vorliegen würde.

Ein Public Viewing wäre für einen Tag für das Luzerner Fest mit unverhältnismässig grossem Aufwand und hohen Kosten verbunden. Das primäre Ziel vom Luzerner Fest ist und bleibt, finanzielle Mittel für die Stiftung «Luzerner helfen Luzernern» zu generieren.

rem/lw