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LUZERN: Radio Pilatus ist die neue Nummer 1 der Zentralschweiz

Das Radio bleibt eines der meistgenutzten Medien in der Schweiz. Radio Pilatus löst in der Zentralschweiz Radio Central als reichweitenstärksten Sender der Zentralschweiz ab.
Liliane Küng, Moderatorin von Radio Pilatus, im neuen Studio im Maihof. (Bild Boris Bürgisser)

Liliane Küng, Moderatorin von Radio Pilatus, im neuen Studio im Maihof. (Bild Boris Bürgisser)

Die am Donnerstag vom Forschungsinstitut Mediapulse veröffentlichten Hörerzahlen belegen, dass Radio Pilatus Radio Central als stärksten Privatsender aus der Zentralschweiz ablöst. Von Montag bis Sonntag schalten in der Deutschschweiz im Durchschnitt 216'400 Personen Radio Pilatus ein. Die am Donnerstag publizierten Zahlen beziehen sich auf das erste Semester 2016.

«Mein Team und ich freuen uns sehr über die hohe Akzeptanz bei unseren Zentralschweizer Hörern und unsere neue Rolle als Marktleader ist uns Verpflichtung, auch weiterhin täglich unser Bestes zu geben», wird Joachim Freiberg, CEO von Radio Pilatus, in einer Mitteilung zitiert.

Die Stiftung Mediapulse ist unabhängig und misst im Auftrag des Bundes die offiziellen Kennwerte der Radio- und TV-Nutzung in der Schweiz. Die Nummer 1 der Schweizer Privatradios ist Energy Zürich mit 282'400 Hörern.

Tagesreichweiten Zentralschweiz*

Sender Hörer
Radio Pilatus 216'400
Radio Central 200'100
Sunshine Radio 104'700


*Montag bis Sonntag, 1. Semester 2016, Personen ab 15 Jahren. Quelle: Mediapulse Radiopanel

pd/rem

Radio bleibt in der Schweiz beliebt

Mediensda. Das Radio bleibt eines der meistgenutzten Medien in der Schweiz. So erreichte das Medium im ersten Halbjahr 2016 täglich 87,7 Prozent der Deutschschweizer Bevölkerung. Die Deutschschweizer hörten mit rund 119 Minuten jeden Tag am längsten Radio.

Eifrige Radiohörer waren im ersten Semester auch die Tessiner mit 117 Minuten, wie Mediapulse am Donnerstag mitteilte. In der italienischen Schweiz hatte das Radio gar eine Tagesreichweite von 89,2 Prozent.

In der Romandie erreichten die verschiedenen Radiosender täglich 83,9 Prozent der Bevölkerung. Auch die Nutzungsdauer war in der Westschweiz mit 101 Minuten tiefer als in den anderen Landesteilen.

Die Programme der SRG SSR konnten sich gegenüber den privaten und ausländischen Sendern am Markt behaupten, wie Mediapulse schreibt. In der Deutschschweiz erreichten die öffentlich-rechtlichen Radiosender 65,3 Prozent, genau gleich viel im im Vorjahreszeitraum aber etwas mehr als im 2. Semester 2015. Die privaten Sender hielten 29,9 und die ausländischen 4,9 Prozent Marktanteile in der Gesamtbevölkerung ab 15 Jahren.

In der Romandie kamen die SRG-Radiosender auf einen Anteil von 66,5 Prozent. Im Vorjahreszeitraum hatte der Marktanteil der SRG-Sender noch 67,1 Prozent betragen, im zweiten Semester 2015 66,1 Prozent. Die Privaten verzeichneten im ersten Halbjahr 2016 23,4 Prozent und die ausländischen Sender 10,1 Prozent Marktanteil.

Den grössten Marktanteil verbuchte die SRG im ersten Halbjahr mit 76,7 Prozent in der italienischen Schweiz. «Jedoch lässt sich über die vergangenen drei Semester eine leichte Verschiebung zu Gunsten von Privaten (15,8 Prozent) und ausländischen Sendern (7,6 Prozent) feststellen», wie Mediapulse festhält.

Privatradios legen zu

Hörerinnen und Hörer gewonnen haben auch die Privatradios. So markiert das erste Halbjahr 2016 einen neuen Rekordwert von 2,6 Millionen Hörer in der deutschen Schweiz, wie der Verband Schweizer Privatradios (VSP) mitteilte. Dies zeuge von der Beliebtheit der Privatradios und ihrem Beitrag zum Service public.

Energy Zürich konnte sich als Nummer eins der Schweizer Privatradios behaupten, nachdem Radio 24 seine Führungsposition im zweiten Halbjahr 2015 abgeben musste.

Mediapulse misst im Auftrag des Bundes die offiziellen Kennwerte zur Radio- und Fernsehnutzung. Seit 2013 werden auch Radioprogramme erfasst, die übers Internet gehört werden. Die Zahlen werden zwei Mal pro Jahr veröffentlicht.

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