LUZERN: Rat sagt Ja zu Gesamterneuerung Hirschmatt

Nach ausschweifenden Diskussionen um Bäume, Fussgängerstreifen und Parkplätze segnete das Luzerner Stadtparlament am Donnerstag die Gesamterneuerung Hirschmatt klar ab. 35 Parlamentarier votierten dafür, 9 dagegen.

Luca Wolf
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Im Hirschmattquartier - im Bild die Frankenstrasse - sollen Parkplätze aufgehoben werden. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Im Hirschmattquartier - im Bild die Frankenstrasse - sollen Parkplätze aufgehoben werden. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Überwiesen wurde eine Protokollbemerkung von Roger Sonderegger (CVP). Dabei geht es um die Anzahl Parkplätze, die wegen der Umgestaltung verschwinden. Oberirdisch werden bekanntlich 76 Parkplätze aufgehoben. Etwa 30 bis 35 davon sollen durch zusätzliche Parkplätze im Parkhaus Hirzenmatt kompensiert werden. Unter dem Strich würden somit 41 bis 46 Parkplätze eliminiert. Sollte aber der Parkhaus-Deal nicht klappen, müsste der Stadtrat nach anderen unterirdischen Kompensationsmöglichkeiten Ausschau halten. Abgelehnt wurde die Protokollbemerkung von Rieska Dommann (FDP), dass anstatt der 41 bis 46 Parkplätze nur 25 aufgehoben werden.

Im Hirschmatt-Neustadt-Quartier stehen grosse Werkleitungssanierungen an. Der Stadtrat will diese Arbeiten gleich mit einer Aufwertung des Strassenraums verknüpfen. Viele Quartierstrassen sollen sicherer, grüner und attraktiver werden. Kosten für das Gesamtpaket: Knapp 23 Millionen Franken. Start soll im April 2015 sein, Dauer wäre bis 2016/2017.

Mehr zur Debatte<br /> am 31. Januar 2014 in der Neuen LZ.