LUZERN: Rat soll regelmässig Nationalhymne singen

Die Krienser SVP-Nationalrätin Yvette Estermann will in Bern die Nationalhymne stärker verankern. Mit der gleichen Idee blitzte sie in Luzern ab.

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Yvette Estermann am Tag ihrer Vereidigung in der Wandelhalle des Bundeshauses. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Yvette Estermann am Tag ihrer Vereidigung in der Wandelhalle des Bundeshauses. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

«Die Kenntnisse der Landeshymne sind in der Schweiz sehr dürftig», hält Yvette Estermann fest. In einer Motion fordert sie deshalb, dass der Nationalrat jeweils zu Beginn einer Sessionswoche die Montagssitzung mit dem Absingen einer Strophe aus der Landeshymne beginnt.

«Die Jugend ist bereit, dem guten Beispiel der Politik zu folgen und die Landeshymne als einen Teil der Allgemeinbildung zu erlernen», ist Estermann überzeugt. Einen ähnlichen Vorstoss machte die Luzernerin bereits im Kantonsparlament, blitzte aber bei der Luzerner Regierung ab.

Ob ihre Chancen in Bern grösser sind, wird sich weisen. Sie hat für ihr Anliegen jedenfalls auch vereinzelte Unterschriften aus den anderen bürgerlichen Parteien erhalten. So gehören etwa neben den SVP-Fraktionskollegen der Zürcher FDP-Nationalrat Filippo Leutenegger (FDP), die Luzerner CVP-Parlamentarier Ruedi Lustenberger und Pius Segmüller sowie der Luzerner Otto Ineichen (FDP) dazu.

Jürg Auf der Maur / Neue Luzerner Zeitung