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LUZERN: Regierung unterstützt Kita-Auslagerung am Spital

Die Luzerner Regierung will beim Kantonsspital (LUKS) nicht gegen die Auslagerung der Kindertagesstätte an einen privaten Betreiber intervenieren. Dies hat der Regierungsrat in einer Antwort auf eine Petition der Gewerkschaft (VPOD) klar gemacht.
Der Regierungsrat glaubt nicht an schlechtere Arbeitsbedingungen und einen Abbau bei der Kinderbetreuung bei einer Auslagerung der Kita des Luzerner Kantonsspitals. (Symbolbild: LZ)

Der Regierungsrat glaubt nicht an schlechtere Arbeitsbedingungen und einen Abbau bei der Kinderbetreuung bei einer Auslagerung der Kita des Luzerner Kantonsspitals. (Symbolbild: LZ)

Die Auslagerung der Kita mit 17 Mitarbeitenden an die Small Foot GmbH ist laut Spitalangaben beschlossene Sache. Der Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) befürchtet mit der Privatisierung schlechtere Arbeitsbedingungen und einen Abbau bei der Kinderbetreuung. Er reichte im August eine Petition mit 1000 Unterschriften ein und forderte, die Auslagerung zu stoppen.

Der Regierungsrat hält die Vorwürfe allerdings für nicht gerechtfertigt, wie er in einem am Dienstag auf der Webseite des Kantons veröffentlichten Brief festhält. Er sehe keinerlei Anlass, als Eigentümer beim Spital zu intervenieren.

Das Kantonsspital operiere rechtlich selbständig, heisst es in dem Schreiben. Zudem verfolge das LUKS dieselben Ziele, wie sie die Petitionäre forderten, nämlich eine qualitativ hochwertige und flexible Kinderbetreuung auf dem Spitalareal mit hohen pädagogischen und betreuerischen Standards.

Für die Forderung, dass das LUKS verpflichtet werden soll, die Kita selber zu betreiben, hat der Regierungsrat ebenfalls kein Verständnis. Das Betreiben einer Kita gehöre nicht zum Kerngeschäft eines Spitals. Hierfür gebe es zahlreiche professionelle Anbieter. An den Spitalstandorten Sursee und Wolhusen würden die Kindertagesstätten schon seit längerem durch Drittanbieter sichergestellt und die Erfahrungen seien durchwegs positiv. (sda)

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