LUZERN: Regierung will Informatik-Ausbildung im Kanton

Das neue Informatik-Departement an der Hochschule Luzern soll seinen Standort im Kanton Luzern haben. Die Luzerner Regierung hat Bildungsdirektor Reto Wyss beauftragt, sich im Konkordatsrat der Fachhochschule Zentralschweiz dafür einzusetzen.

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Ein Dozent und zwei Studenten an der Hochschule Luzern - Abteilung Informatik in Horw. (Bild: Archiv Neue LZ)

Ein Dozent und zwei Studenten an der Hochschule Luzern - Abteilung Informatik in Horw. (Bild: Archiv Neue LZ)

Noch vor Weihnachten 2013 berät der Konkordatsrat über die Gründung und den Standort für eine neue Abteilung Informatik der Hochschule Luzern HSLU. Gemäss einer Mitteilung der Hochschule vom Februar kommt neben dem Kanton Luzern auch Zug als Standort für das neue Departement in Frage.

Der Luzerner Regierungsrat will sich nun für eine Ansiedlung im eigenen Kanton stark machen. Ein Departement Informatik stärke Luzern als Hochschulplatz, als attraktiven Wirtschaftsstandort und stehe im Interesse der Informatikbranche, heisst es in einer Mitteilung der Regierung vom Montag.

Bis zu 1000 Informatikstudenten

Bereits heute kann an der Hochschule Luzern (Fachhochschule Zentralschweiz) Informatik studiert werden. Eingeschrieben sind rund 450 Informatikstudenten. Die Ausbildung ist auf die zwei Departemente Technik & Architektur sowie Wirtschaft verteilt.

Der Konkordatsrat prüft nun, die Ausbildung in einem neuen Departement Informatik zu konzentrieren und auszubauen. Begründet wird dies mit dem grossen Mangel an qualifizierten Informatikern, der in der Schweiz herrsche. Für den Vollbetrieb wird mit 800 bis 1000 Studenten gerechnet.

(sda)