LUZERN: Regierungsrat will Archivierung von Patientendaten gesetzlich regeln

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Der Luzerner Regierungsrat will im Archivgesetz die Schutzfrist für besonders schützenswerte Personendaten von 50 auf 100 Jahre erhöhen und eine Schutzfrist für Behandlungsdokumentationen von 120 Jahren eingeführen. Ebenfalls neu sollen die Grundlagen für Online-Recherche geschaffen werden. Im Spitalgesetz ist vorgesehen, eine Anbietepflicht für die Psychiatrie und in diesem Zusammenhang die Befreiung vom Berufs- und Amtsgeheimnis zu verankern. Auch die Rechte der Patienten hinsichtlich der Archivierung der eigenen Behandlungsunterlagen sollen geregelt werden. Die Vernehmlassung dauert bis zum 20. Dezember 2017. (red)