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LUZERN: Revidiertes Gesetz sieht Wirtschaftsfakultät vor

Die Universität soll neu über eine Wirtschaftsfakultät verfügen und somit über vier statt drei Fakultäten. Dies steht im revidierten Universitätsgesetz, das die Regierung am Dienstag dem Parlament unterbreitet hat.
Das Universitätsgebäude in Luzern. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Das Universitätsgebäude in Luzern. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

An der Universität Luzern studieren zur Zeit 2600 Personen. 13 Jahre nach der Gründung der Universität Luzern mit ihren drei Fakultäten Theologie, Kultur- und Sozialwissenschaften sowie Rechtswissenschaften wird das Universitätsgesetz revidiert.

Der Regierungsrat begründet die Gesetzesrevision damit, dass sich die Rahmenbedingungen geändert hätten. So hat der Kanton die Steuerung seiner Finanzen und seiner verwaltungsexternen Organisationen, zu denen die Universität gehört, geändert.

Im neuen Gesetz festgeschrieben werden soll die Autonomie der Universität. Beschränkt wird diese durch die Leistungsvereinbarung. Der Kantonsrat beschliesst jährlich zusammen mit dem Globalbeitrag den politischen Leistungsauftrag, der Regierungsrat schliesst mit der Universität eine mehrjährige Leistungsvereinbarung ab.

Parlament soll neue Fakultäten beschliessen

Nicht in die Kompetenz der Universität fällt die Schliessung bestehender und die Schaffung neuer Fakultäten. Dafür soll der Kantonsrat mittels Kantonsratsbeschluss oder Dekret zuständig sein.

Festgeschrieben werden soll mit der Gesetzesrevision die von der Universität gewünschte Wirtschaftsfakultät. Das Parlament hatte 2012 dieses Begehren bereits grundsätzlich im Rahmen eines Planungsberichtes gutgeheissen.

Einer Realisierung der Wirtschaftsfakultät stehe nichts im Wege, weshalb der Entscheid des Kantonsrates umgesetzt werden solle, schreibt der Regierungsrat. Dem Universitätsrat solle deshalb in einer Übergangsregelung die Kompetenz gegeben werden, die Fakultät zu errichten, sobald deren Finanzierung gesichert sei.

Plagiatsskandalen vorbeugen

Im revidierten Universitätsgesetz wird zudem auf die rufschädigenden Plagiatsskandale reagiert. Die Universität wird verpflichtet, Massnahmen zu treffen, damit die Studenten, Doktoranden und Forscher die wissenschaftliche Praxis einhalten. Bei Regelverstössen soll sie anderen Forschungseinrichtungen Amtshilfe leisten können.

Der Universitätsrat soll zudem das Recht haben, für Fakultäten oder Studiengänge eine Zulassungsbeschränkung zu erlassen. Dies soll dann möglich sein, wenn es zu wenig Studienplätze gibt. Es soll möglich sein, die Beschränkung auf Studenten aus dem Ausland zu limitieren. Für ausländische Studenten sollen auch höherer Studiengebühren verlangt werden können als für einheimische.

sda

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