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LUZERN: Rüüdig zäächi Fasnächtler trotzen dem Winter

«Lieber Schnee als Regen», sagten sich die Luzerner Fasnächtler - und erschienen am Schmutzigen Donnerstag zur Fritschi-Tagwache mindestens ebenso zahlreich wie in den letzten Jahren.
Der «Fötzeliräge» an der Luzerner Tagwache 2010. (Bild Heinz Steimann/Lozärner Fasnachtskomitee)

Der «Fötzeliräge» an der Luzerner Tagwache 2010. (Bild Heinz Steimann/Lozärner Fasnachtskomitee)

Frostige Temperaturen um minus 7 Grad schrecken echte Fasnächtler nicht ab: Tausende zog es am frühen Schmutzigen Donnerstag­morgen zum Urknall in die Luzerner Altstadt - dies bei Temperaturen um minus Grad und leichtem Schneefall. Böllerschüsse und Feuerwerkskörper über dem Luzerner Seebecken gaben um punkt 5 Uhr das Startsignal zur Fasnacht 2010.

Dem jährlichen Ritual folgend, legte kurz danach der Nauen mit den Fasnachtsgewaltigen beim Schwanenplatz an. Am Landungsquai 7 wurden Fritischi und seine Familie frenetisch empfangen. Fritschivater Gregor Schwegler und Gattin Manuela, Zunftrat, Weibel, und Narr begleiteten sie zum Kapellplatz, wo mehrere tausend Fasnächtler warteten. Der eisigen Temperaturen zum Trotz dürften es mindestens ebensoviele gewesen sein wie vor einem Jahr, als bei trockenem Wetter rund 12'000 gekommen waren.

Als dann mit lautem Knall der «Fötzeliräge» auf die Menge niederging, war die Fasnachtsfreude definitiv entfesselt. Einige Minuten schwappte die Euphorie in die Gassen der Altstadt über.

Eine Bilanz der Stadtpolizei steht noch aus. Die Tagwache scheint aber ohne nennenswerte Zwischenfälle über die Bühne gegangen zu sein.

bac

Video: Der «Fötzeliräge» auf dem Kapellplatz:

Video: Urknall und Tagwache 2010:

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