LUZERN: Salle Modulable: Einigung in Sicht

Die Verhandlungen der Stiftung Salle Modulable sind auf der Zielgeraden. Der Stiftungspräsident skizziert schon einmal, wie das neue Theater aussehen könnte.

Hugo Bischof
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Hubert Achermann, der Präsident der Stiftung Salle Modulable. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Hubert Achermann, der Präsident der Stiftung Salle Modulable. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Der Streit um die 120-Millionen-Franken-Spende für die in Luzern geplante Salle Modulable könnte kurz vor einer definitiven Einigung stehen. Das liess sich einem Kurzreferat entnehmen, das Hubert Achermann, Präsident der Stiftung Salle Modulable, am Montagabend an der GV des Theaterclubs Luzern hielt.

Wie viel Geld letztlich aus Bermuda in die neue Luzerner Theater-Infrastruktur fliessen wird, steht noch nicht fest. «Es wird aber ein substanzieller Beitrag sein», zeigte sich Achermann zuversichtlich. Wichtig sei, dass die Vision eines neuartigen «flexiblen und modulablen» Theater- und Opernhauses in Luzern realisiert werden könne.
Wie «modulabel» darf es sein?

Achermann, der auch Präsident der Stiftung Lucerne Festival ist, sprach von einem «revolutionären, einzigartigen Projekt». Die Grenze zwischen Zuschauerraum und Bühne könne im künftigen neuen Gebäude auf vielfältige Weise durchbrochen werden: «Der Innenraum ist vollkommen variabel. Es sind eine oder zwei Bühnen möglich. Auch die Zuschauerränge können beliebig verändert werden.» Wie weit die Modulierbarkeit des neuen Gebäudes dereinst gehen werde, hänge nicht zuletzt vom finanziellen Spielraum ab, sagte Achermann.