LUZERN: Salle Modulable: Jetzt klagt die Stiftung

Der Konflikt um den Salle Modulable geht in eine neue Runde: Die Stiftung und die Gönner treffen sich vor Gericht - unklar ist noch, wo.

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Hubert Achermann, Vizepräsident der Stiftung Salle Modulable glaubt an den Erfolg der Klage. (Archivbild Neue LZ)

Hubert Achermann, Vizepräsident der Stiftung Salle Modulable glaubt an den Erfolg der Klage. (Archivbild Neue LZ)

Jetzt ist definitiv klar: Der Streit um die Finanzierung der Salle Modulable in Luzern wird zum Gerichtsfall. «Wir werden klagen, das sind wir Luzern schuldig», sagt Hubert Achermann, Vizepräsident der Stiftung Salle Modulable. Damit will die Stiftung vor Gericht erreichen, dass die 120 Millionen Franken, die in einem Trust auf den Bermudas liegen, für den Bau eines multifunktionalen Musiktheaters in Luzern verwendet werden können.
Im Oktober hatte die Trust-Verwaltung überraschend verkündet, dass das Geld zurückgezogen werde, weil die Projektfortschritte ungenügend seien.

Private zahlen Prozesskosten
Details zur Klage will Achermann aus strategischen Gründen nicht bekannt geben. Interessant ist insbesondere die Frage, wo die Stiftung den Fall vor Gericht bringen will. Achermann sagte gestern lediglich, dass private Gönner für die Prozesskosten aufkommen würden. Und fügt an: «Wenn wir nicht an den Erfolg der Klage glaubten, würden wir nicht klagen.»

Gönner bleiben gelassen
Ob solcher Aussagen bleibt Sacha Wigdorovits, Sprecher des Trusts, unbeeindruckt. «Einer Klage sieht die Gönnerschaft gelassen entgegen. Sie sieht dafür keinerlei Grundlage, denn sie hat immer sämtliche ihrer Verpflichtungen eingehalten.»

Jan Flückiger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.