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LUZERN: Salle Modulable: Kulturinstitutionen appellieren an Parlamentarier

Das Projekt für die Salle Modulable solle von den Parlamenten von Kanton und Stadt Luzern nicht vorzeitig abgebrochen werden. Dies fordern grosse Luzerner Kulturinstitutionen in einem Brief an den Kantonsrat und den Grossen Stadtrat. Der kulturelle Aufbruch müsse weiter ermöglicht werden.
Sie haben das Schreiben an die Mitglieder des Kantonsrates und des Grossen Stadtrats unterzeichnet: (von links) Pierre Peyer, Präsident Trägerverein Luzerner Sinfonieorchester, Roman Steiner, Präsident Verein Südpol, Hubert Achermann, Stiftungsratspräsident Lucerne Festival, Birgit Aufterbeck Sieber, Stiftungsratspräsidentin Luzerner Theater, und Annette Windlin, Vorstand Act Zentralschweiz für die Freie Theater- und Tanzszene. (Bild: PD)

Sie haben das Schreiben an die Mitglieder des Kantonsrates und des Grossen Stadtrats unterzeichnet: (von links) Pierre Peyer, Präsident Trägerverein Luzerner Sinfonieorchester, Roman Steiner, Präsident Verein Südpol, Hubert Achermann, Stiftungsratspräsident Lucerne Festival, Birgit Aufterbeck Sieber, Stiftungsratspräsidentin Luzerner Theater, und Annette Windlin, Vorstand Act Zentralschweiz für die Freie Theater- und Tanzszene. (Bild: PD)

Aufgeschreckt worden sind das Luzerner Theater, die Freie Szene, Lucerne Festival, das Sinfonierochester und das Veranstaltungshaus Südpol durch die vorberatende Kommission des Kantonsrates. Diese hatte entschieden, keinen Kredit für die weitere Planung des flexibel nutzbaren Musiktheaters zu sprechen. Der Kantonsrat entscheidet übernächste Woche. Dann ist das Stadtparlament am Zug.

Mit der Salle Modulable habe Luzern die einmalige Chance, sich als Kulturstandort weiterzuentwickeln, heisst es in dem am Freitag verbreiteten Schreiben. Das neue Theaterhaus werde auch einen positiven Effekt auf die Wirtschaft und den Tourismus haben.

Nicht nur das Lucerne Festival, Luzerner Theater und das Sinfonieorchester profitierten von dem neuen Theaterhaus, sondern auch die Freie Szene, heisst es in dem Brief. Die Kulturszenen seien sich durch die Arbeit am Salle-Modulable-Projekt naher gekommen. Es sei eine kulturelle Aufbruchstimmung entstanden.

Die Salle Modulable soll auf dem Inseli neben dem KKL Luzern gebaut werden und 208 Millionen Franken kosten. Für die Planung soll 12 Millionen Franken veranschlagt. Die vorberatende Kommission des Kantonsrates stuft das Vorhaben als zu gross für Luzern ein und beantragt deswegen, den kantonalen Anteil von 7 Millionen Franken zu verweigern. Setzt sich die Kommission durch, dürfte dies das Ende der Salle-Modulable-Träume bedeuten.

sda

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