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LUZERN: SBB testet Stehplatzzonen auf S1 und S18

Auf der S1 zwischen Luzern und Baar sowie auf der S18 zwischen Luzern und Sursee werden Sitzplätze herausgerissen und Stehplatzzonen eingerichtet werden – vorerst zu Testzwecken.
So wie in der S-Bahn Zürich (Bild) soll es auch in Luzern Stehplatzzonen geben. (Bild: Keystone)

So wie in der S-Bahn Zürich (Bild) soll es auch in Luzern Stehplatzzonen geben. (Bild: Keystone)

So wie in der S-Bahn Zürich (Bild) soll es auch in Luzern Stehplatzzonen geben. (Bild: Keystone)

So wie in der S-Bahn Zürich (Bild) soll es auch in Luzern Stehplatzzonen geben. (Bild: Keystone)

Zugpassagiere müssen künftig vermehrt stehen statt sitzen – weil die Kapazitäten rund um Luzern nicht in genügendem Ausmass erhöht werden können.Zurzeitwerden auf den Linien S1 (Luzern-Zug-Baar) sowie S18 (Luzern-Sursee) zwei entsprechende umgestaltete Züge getestet, wie der Verkehrsverbund am Montag mitteilt.

Weil zu Hauptverkehrszeiten immer mehr Pendler mit der Bahn unterwegs sind, stosse das System insbesondere innerhalb der Agglomeration Luzern an seine Grenzen. Der Verkehrsverbund und die SBB planen deshalb nun «grosszügige Stehplatzzonen im Eingangsbereich». Damit soll laut Mitteilung «mehr Platz und Komfort für die Zugspassagiere in der S-Bahn» geschaffen werden. Damit könne der Fluss beim Ein- und Aussteigen verbessert werden, heisst es weiter. Am Mittwoch wird in Luzern einer der Testzüge vorgestellt.

Laut Christoph Zurflüh, Sprecher des Verkehrsverbunds Luzern, werden die Fahrgäste «schrittweise an die neue Ausgangslage herangeführt», wie er im Dezember unserer Zeitung sagte. «Dort, wo der Verkehrsverbund im Regionalverkehr neue Züge bestellt, werden spezielle Stehplatzzonen angefordert», so Zurflüh. Wie lange stehend reisen zumutbar ist, zeigt der Verkehrsverbund-Sprecher mit zwei Beispielen: «Wir akzeptieren Stehplätze zum Beispiel von Emmenbrücke oder von Horw zum Luzerner Bahnhof.» Im ersten Fall dauert die Reise mit der S-Bahn 8 Minuten, im zweiten Fall 7 Minuten.

Befürchtungen, dass die Aussicht auf Stehplätze in der Bahn Kunden verscheuche, gebe es keine. Für eine kurze Fahrt im Busverkehr seien «Stehplätze ja bereits heute akzeptiert», sagt Zurflüh.

Der Anteil des öffentlichen Verkehrs am gesamten Verkehr im Agglomerationsgürtel Luzern soll bis 2017 von 24 auf 30 Prozent steigen.

rem

Stehplatz-Zonen in der S-Bahn: eine gute Idee?

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18 Klappsitze und viel Platz: Abteil in einem Zug des Regionalverkehrs Bern–Solothurn. (Symbolbild zvg)

18 Klappsitze und viel Platz: Abteil in einem Zug des Regionalverkehrs Bern–Solothurn. (Symbolbild zvg)

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