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LUZERN: Schlössli Utenberg soll seinen Wert halten

Die SP/Juso-Fraktion wollte wissen, wie es mit dem Werterhalt des Schlösslis Utenberg steht. Nun liegen die Antworten des Luzerner Stadtrats vor.
Das Schlössli Utenberg in Luzern. (Bild: Eveline Beerkircher)

Das Schlössli Utenberg in Luzern. (Bild: Eveline Beerkircher)

Wie ist der langfristige Werterhalt des Schlösslis Utenberg im Baurechtsvertrag geregelt? Dies wollte die SP/Juso-Fraktion in einer Interpellation wissen. Jetzt liegen die Antworten des Luzerner Stadtrats vor. «Der Unterhalt liegt während der Baurechtsdauer in der Verantwortung der Baurechtsnehmer», heisst es darin. Sollte der Baurechtsnehmer dies in «grober Weise» verletzen, wäre dies ein Grund für den vorzeitigen Heimfall. Eine solche Verletzung durch vorherige Baurechtsnehmer konnte die Stadt nicht feststellen.

Aktuell liegt die Unterhaltspflicht bei der Rokoko AG. Laut Stadtrat sind die Elektroinstallationen und einzelne Böden sanierungsbedürftig. Auch müssen Einbauten der Vorgängerin entfernt werden. Rokoko rechnete zunächst mit Investitionen von 200 000 Franken. Nach einer Begehung mit der kantonalen Denkmalpflege und einem Vertreter der Stadt am 6. November kam man jedoch zum Schluss, dass die Kosten mindestens 300 000 Franken betragen werden. Die Arbeiten haben gemäss Rokoko bereits begonnen. Für Interpellant Cyrill Studer Korevaar ist damit ein Teilsieg erreicht: «Die Stadt war vor Ort, hat Mängel festgestellt und will sie beheben. Damit haben wir ein wesentliches Ziel erreicht. Und es kommt nicht zu einem Desaster wie bei der Bodum-Villa.»

Nutzung ist weiterhin umstritten

Im Schenkungsvertrag von Charles B. Hoyt wurde die «ausschliesslich öffentliche Nutzung» des Schlösslis festgehalten. Rokoko plant, den Firmensitz der Muttergesellschaft dorthin zu verlegen. Das brachte Juristen auf den Plan. Dazu schreibt der Stadtrat, dass das Schlössli in der Tourismuszone liege und damit 20 Prozent der Fläche für Wohn- und Arbeitszwecke umgenutzt werden können. Somit halte Rokoko die Bestimmungen ein. Das letzte Wort ist aber nicht gesprochen. Juristen haben gegenüber unserer Zeitung bereits angekündigt, die Nutzung als Firmensitz anzufechten.

sam

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