LUZERN: Schmutz-Kampagne gegen Zahnarzthelferin

Ein anonymer Absender verschickt an diverse Zahnarztpraxen Briefe und diffamiert darin eine Zahnarzthelferin. Die Frau hat einen Verdacht, wer dahinter stecken könnte.

Thomas Heer
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Eine Zahnarzthelferin hat zur Zeit noch andere Herausforderungen zu bewältigen, als einem Patienten in den Mund zu sehen. (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Eine Zahnarzthelferin hat zur Zeit noch andere Herausforderungen zu bewältigen, als einem Patienten in den Mund zu sehen. (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Seit rund drei Wochen bekommen Zahnarztpraxen im Kanton Luzern unerwünschte Post. In Briefen mit unbekanntem Absender wird eine Frau namens Anett Rösler aufs Übelste diffamiert. «Sie sucht eine Beschäftigung als Dentalassistentin. Die Frau ist eine psychisch und geistig kranke Person. Bitte jeden Kontakt mit ihr vermeiden», steht darin unter anderem geschrieben. In der Tat sucht die Frau derzeit eine Stelle. Dies, nachdem sie bei ihrem ehemaligen Arbeitgeber wegen ausstehender Lohnzahlungen gekündigt hatte. Der Verdacht liegt deshalb nahe, dass ihr ehemaliger Chef hinter der Schmutzkampagne stehen könnte. Unserer Zeitung gegenüber bestreitet dieser jedoch sämtliche Vorwürfe. Die Frau hat inzwischen Anzeige erstattet. Bis auf weiteres gilt die Unschuldsvermutung.