LUZERN: Schüler wehren sich gegen Sparmassnahmen

Der Verband Luzerner Schülerorganisationen (VSLO) hat nach eigenen Angaben über 3000 Unterschriften gegen drohende Sparmassnahmen in der Bildung gesammelt. Die Petition soll am Dienstag der Staatskanzlei übergeben werden.

Drucken
Teilen
Die Schülerinnen und Schüler kritisieren unter anderem die geplante Erhöhung der Elternbeiträge für den freiwilligen Instrumentalunterricht. (Bild: Archiv Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Die Schülerinnen und Schüler kritisieren unter anderem die geplante Erhöhung der Elternbeiträge für den freiwilligen Instrumentalunterricht. (Bild: Archiv Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Mit der Petition wehren sich die Schülerinnen und Schüler gegen eine Erhöhung des Schulgeldes für die nachobligatorische Schulzeit von 465 Franken auf 765 Franken pro Schuljahr. Die Schülerorganisationen lehnen zudem die vorgeschlagene zusätzliche Ferienwoche ab, weil damit der Schulstoff gekürzt und weniger detailliert vermittelt werde.

Zudem kritisieren sie die geplante Erhöhung der Elternbeiträge für den freiwilligen Instrumentalunterricht an kantonalen Schulen. Diese Sparmassnahmen führten zu einem erheblichen Leistungsabbau, hatten die Schülerorganisationen beim Start der Petition am 8. November erklärt.

Die Luzerner Regierung hatte im Oktober bei der Präsentation des Budgets 2016 zahlreiche Sparideen vorgestellt. Betroffen von der «strikten Budgetdisziplin» der Regierung ist insbesondere der Bereich der Bildung. Das Parlament berät das Budget am nächsten Montag. (sda)