Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

LUZERN: Schulen brauchen immer öfter Rechtshilfe

Wen informieren und wen entscheiden lassen? Die Schulen sind bei Kindern von geschiedenen Eltern oft unsicher – und bitten den Kanton immer häufiger um Rat.
Alexander von Däniken
Ein Kind zeichnet seine Eltern. (Symbolbild Neue LZ)

Ein Kind zeichnet seine Eltern. (Symbolbild Neue LZ)

Geschiedene Eltern sowie Patchwork-Familien sind nicht nur für die Direktbeteiligten eine Herausforderung, sondern zunehmend auch für Schulen. Wer muss zu einem Elternabend eingeladen werden? Wer darf entscheiden, ob das Kind eine Klasse wiederholen oder überspringen darf? Und wem wird das Zeugnis ausgehändigt? Der Aufwand innerhalb der Schulen ist wegen der vielfältigen Familienverhältnisse aufwendiger geworden, sagt Bruno Rudin, geschäftsleitender Rektor in Emmen.

Beide Eltern werden informiert

Wenn die Schulen nicht mehr weiter wissen, wenden sie sich an an die Rechtsabteilung der kantonalen Dienststelle Volksschulbildung. Das kommt mittlerweile alle zwei Wochen vor, wie Katrin Birchler, Juristin der Dienststelle erklärt. «Grundsätzlich haben beide Elternteile das Recht, über den Zustand und die Entwicklung des Kindes im schulischen Bereich informiert zu werden», so Birchler. Alles, was hingegen Entscheide betrifft – Schulübertritte, das Wiederholen oder Überspringen einer Klasse oder die Inanspruchnahme von Fördermassnahmen – dafür sind die erziehungsberechtigten Elternteile zuständig.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.