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LUZERN: Schutz für Sörenberger Ferienhäuser kostete fast 18 Millionen

Die von 2009 bis 2017 realisierten Bauten, die Ferienhäuser in Sörenberg vor drohenden Bergstürzen schützen sollen, sind 3,6 Millionen Franken teurer geworden als einst geplant. Trotzdem konnte der am Ende bewilligte Kredit um knapp 400'000 Franken unterschritten werden.
Die Schutzbauten in Sörenberg sind 3,6 Millionen Franken teurer geworden als einst geplant. (Bild: Archiv LZ)

Die Schutzbauten in Sörenberg sind 3,6 Millionen Franken teurer geworden als einst geplant. (Bild: Archiv LZ)

2006 hatte der Luzerner Kantonsrat 14,2 Millionen Franken für Schutzbauten im Gebiet Laui in Sörenberg genehmigt. Wegen Projektänderungen und der Teuerung weitete die Regierung den Kredit auf 18,2 Millionen Franken aus. Die Schutzbauten konnten schliesslich für 17,8 Millionen Franken realisiert werden, wie der Regierungsrat in seiner am Montag veröffentlichten Bauabrechnung schreibt.

Dass die Schutzbauten deutlich teurer wurden als einst gedacht, hat gemäss der Botschaft verschiedene Gründe. Die Dämme wurden auf Geheiss des Bundes verstärkt und die Fundamente vergrössert, was einen zusätzlichen Kredit von 850'000 Franken nötig machte. Weitere 750'000 Franken mussten bewilligt werden, weil sich die Geologie während den Arbeiten als heikler erwiesen hat als angenommen. Bauinstallationen, die im Kostenvoranschlag nicht vorgesehen waren, kamen dazu (1 Million Franken). Die Bauteuerung wird auf 1,4 Millionen Franken beziffert.

Der Kanton Luzern muss von den effektiven Kosten nur rund 31 Prozent tragen. 43 Prozent übernimmt der Bund, 26 Prozent die Gemeinde Flühli.

Rückstufung als Fehlentscheid

Mit den Schutzbauten wird ein Gebiet geschützt, das vorwiegend mit Ferienhäusern bebaut ist. 1999 ging dort ein Murgang nieder.

Die Ferienhäuser waren ab 1960 erstellt worden. 1973 wurde das Gebiet provisorisch als Gefahrengebiet ausgeschieden. Zwei Jahre später wurde dies wieder rückgängig gemacht - ein Fehlentscheid, wie der Regierungsrat 2006 erklärte, als er den Kredit ins Parlament gebracht hat.

sda

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