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Luzern seit 50 Jahren ohne Tram

Vor 50 Jahren fuhr das letzte Tram durch die Stadt Luzern. Das Ende der 62-jährigen Ära war der Startschuss für eine neue Technik: die «gleislose Bahn».
Tram anno 1905 am Kasernenplatz auf der noch eingleisigen Strecke Emmenbrücke-Bahnhof. (Bild: PD)

Tram anno 1905 am Kasernenplatz auf der noch eingleisigen Strecke Emmenbrücke-Bahnhof. (Bild: PD)

Das waren noch Zeiten. Bis vor 50 Jahren rollten durch die Strassen Luzerns noch Trams. Am Freitag vor genau 50 Jahren, am 11. November 1961, wurde in der Stadt der Trambetrieb eingestellt.

Tram anno 1905 am Kasernenplatz auf der noch eingleisigen Strecke Emmenbrücke-Bahnhof. (Bild: PD)

Tram anno 1905 am Kasernenplatz auf der noch eingleisigen Strecke Emmenbrücke-Bahnhof. (Bild: PD)

Das Tram als Pionier

Wie die Verkehrsbetriebe Luzern (vbl) in einer Mitteilung anlässlich des Jahrestages schreiben, reicht die Geschichte des Luzerner Trams bis ins vorletzte Jahrhundert zurück. Am 8. Dezember 1899 wurden vier Verbindungen ab Bahnhof Luzern nach Kriens, Emmenbrücke, Halde-Dietschibergbahnstation und Maihof eingeweiht. Betrieben wurde das Liniennetz durch zweiachsige Trammotorwagen, teilweise auch mit Anhängern.

1918 verkehrten dann erste private Buslinien in den Luzerner Aussengemeinden und ab Mai 1928 auch in der Einwohnergemeinde Luzern selbst. Die Einführung der Autobusse erlaubte auch die Erschliessung jener Gemeinden und Quartiere, die mit dem Tram aus Kostengründen nicht erreicht werden konnten.

Abfahrbereites Tram der ersten Wagenserie auf dem Bahnhofplatz im Jahre 1924. (Bild: E. Goetz/Archiv vbl)

Abfahrbereites Tram der ersten Wagenserie auf dem Bahnhofplatz im Jahre 1924. (Bild: E. Goetz/Archiv vbl)

«Gleislose Bahn» löst Tram ab

Ende 1941 wurde in Luzern ein drittes Verkehrsmittel sichtbar: Der Trolleybus. Die erste Trolleybuslinie führte von der Allmend zum Bahnhof und wurde im Januar 1942 bis zur Halde verlängert, wo sie den Autobus abgelöst hat. Im gleichen Jahr wurde die Trambahn der Stadt Luzern in die Verkehrsbetriebe der Stadt Luzern umgetauft.

Nur wenige Jahre später erstellten die zuständigen Behörden Studien, wie sich der Betrieb weiterentwickeln soll. Nach einem relativ rasch verlaufenden politischen Prozess entschied sich die Stimmbevölkerung der Stadt Luzern – damals waren nur Männer an die Urne zugelassen – klar für eine Umstellung vom Tram- auf den Trolleybusbetrieb. Luzern folgte mit diesem Entscheid dem allgemeinen Trend, das Tram durch den wendigen Trolleybus zu ersetzen, der anfänglich sogar als «gleislose Bahn» bezeichnet wurde.

pd/bep

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