Luzern setzt sich in Bern fürs Verkehrshaus ein

Der Bund soll das Verkehrshaus Luzern längerfristig und nachhaltig unterstützen. Dies verlangt der Kanton Luzern mit einer Standesinitiative, die er im Bundeshaus übergeben hat.

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Anton Schwingruber (links) übergibt Jean-Frédéric-Jauslin die Initiative im Bundeshaus. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Anton Schwingruber (links) übergibt Jean-Frédéric-Jauslin die Initiative im Bundeshaus. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Regierungsrat Anton Schwingruber ist am Montag nach Bern ins Bundeshaus gereist, um Jean-Frédéric Jauslin, Direktor des Bundesamts für Kultur, die Initiative zu übergeben.

Das Luzerner Kantonsparlament hatte die Standesinitiative im April mit 101 zu 0 Stimmen gutgeheissen. Luzern befürchtet, dass das Verkehrshaus, das am meisten besuchte Museum der Schweiz, künftig weniger Geld vom Bund erhalten könnte. Das Verkehrshaus erwirtschaftet 90 Prozent seiner Mittel selbst.

Konkret wird verlangt, dass die Bundeshilfe von jährlich 2,9 Millionen Franken bis 2015 vertraglich zugesichert wird, Investitionsbeiträge des Bundes an das Verkehrshaus auch in Zukunft geleistet werden und ab 2014 die Betriebsbeiträge für die Museen und Sammlungen von nationalem Interesse nicht reduziert werden.

sda/rem