Luzern setzt weiter auf Betreuungsgutscheine

In der Stadt Luzern werden die Betreuungsgutscheine ab 2013 definitiv eingefüht. Die Stimmberechtigten haben das Reglement über die familienergänzende Kinderbetreuung mit 16'314 Ja- gegen 6055 Nein-Stimmen gutgeheissen.

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Kleinkinder spielen in der Kinderkrippe Schnäggehüsli in Luzern. (Bild: Roger Grütter/Neue LZ)

Kleinkinder spielen in der Kinderkrippe Schnäggehüsli in Luzern. (Bild: Roger Grütter/Neue LZ)

Die Stadt Luzern unterstützt definitiv Eltern, die für ihre Kinder eine Krippe benötigen, mit Betreuungsgutscheinen. Die Stimmberechtigten haben entschieden, das seit 2009 laufende Pilotprojekt auf 2013 in ein definitives Angebot zu überführen.

Bei einer Stimmbeteiligung von 44,4 Prozent sprachen sich 16'314 Personen für und 6055 gegen die Betreuungsgutschriften aus. Luzern war die erste Gemeinde der Schweiz, die nicht mehr Kinderkrippen subventionierte, sondern die Eltern finanziell unterstützte.

Bis 2009 subventionierte die Stadt fünf Kindertagesstätten, und es gab lange Wartelisten. Dies hat sich mit den Betreuungsgutschriften geändert, denn die Gutscheine können in allen Krippen - auch ausserhalb der Stadt - eingelöst werden. Die Tagesstätten ihrerseits mussten lernen, sich am Markt zu behaupten.

sda/zim