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LUZERN: Sie sputet um die erste Medaille ihres Lebens

Das kürzeste Bergrennen der Stadt hat gestern sogar die Kleinsten zu sportlichen Höchstleistungen motiviert. Für grosse Kinderaugen sorgte eine eindrückliche Sportart.
Lena Berger
Romina ist eines der rund 20 Kinder, die am Samstag im Hilliminator die Hochbühlstrasse in Luzern hochstrampelten. (Bild: Corinne Ganzmann / Neue LZ)

Romina ist eines der rund 20 Kinder, die am Samstag im Hilliminator die Hochbühlstrasse in Luzern hochstrampelten. (Bild: Corinne Ganzmann / Neue LZ)

Start zum Finaldurchgang Fun (von links): Nik Iseli, Bern (4.), Dani Hug /Luzern) (2.), Niki Hug, Olten (Sieger), Jens Gross, Luzern (2.) (Bild: Beat Blättler)
Marius Graber aus Kriens (Bild: Beat Blättler)
Petra Bründler aus Luzern siegte bei den Frauen im Einzelzeitfahren. (Bild: Beat Blättler)
Jonathan Niggli aus Luzern (Bild: Beat Blättler)
Trial-Show-Man Kaiser in Aktion (Bild: Beat Blättler)
Benno Schicker aus Luzern mit einem Fixi unterwegs (Bild: Beat Blättler)
Jens Gross aus Luzern (Bild: Beat Blättler)
Trial-Show-Man Kaiser in Aktion. (Bild: Beat Blättler)
Petra Bründler aus Luzern (Bild: Beat Blättler)
W. Bradley vom Eigenthal in Aktion (Bild: Beat Blättler)
Jeremias Marti aus Gettnau (Bild: Beat Blättler)
Bild: Beat Blättler
Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ
Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ
Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ
Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ
Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ
Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ
Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ
Marcel Jetzer aus Emmenbrücke (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Priska Buob aus Luzern (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Nik Iseli aus Bern beim Start (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
W. Bradley aus Eigenthal (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Teixeira Paulino aus Luzern (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Jens Groos aus Luzern (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Peter Jaky aus Luzern (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Jens Groos aus Luzern (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Marcel Jetzer aus Emmenbrücke (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Benno Schicker aus Luzern (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ
Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ
Hilliminator (Bild: Claude Hagen / Luzernerzeitung.ch)
Nik Iseli aus Bern (Bild: Claude Hagen / Luzernerzeitung.ch)
Benno Schicker aus Luzern beim Start (Bild: Claude Hagen / Luzernerzeitung.ch)
Marcel Jetzer beim Start (Bild: Claude Hagen / Luzernerzeitung.ch)
W. Bradley aus Eigenthal (Bild: Claude Hagen / Luzernerzeitung.ch)
Hilliminator (Bild: Claude Hagen / Luzernerzeitung.ch)
Hilliminator (Bild: Claude Hagen / Luzernerzeitung.ch)
Marcel Jetzer aus Emmenbrücke (Bild: Claude Hagen / Luzernerzeitung.ch)
Raphael Knecht aus Winterthur (Bild: Claude Hagen / Luzernerzeitung.ch)
Hilliminator (Bild: Claude Hagen / Luzernerzeitung.ch)
Hilliminator (Bild: Claude Hagen / Luzernerzeitung.ch)
Hilliminator (Bild: Claude Hagen / Luzernerzeitung.ch)
Hilliminator (Bild: Claude Hagen / Luzernerzeitung.ch)
Hilliminator (Bild: Claude Hagen / Luzernerzeitung.ch)
45 Bilder

Hilliminator in Luzern

Mehr Bilder vom Hilliminator finden Sie unter www.luzernerzeitung.ch/bilder

Man kennt es von fast jeder Veranstaltung. Ein Moderator richtet ein paar Worte ans Publikum – und plötzlich knackt es ohrenbetäubend aus dem Lautsprecher. Am gestrigen Hilliminator-Kinder-Velorennen in der Stadt Luzern sorgte dieses Phänomen für einen veritablen Frühstart. Auf das Dröhnen hin trat die kleine Mascha derart in die Pedalen, dass sie schon die halbe Strecke zurückgelegt hatte, als sie zurückgerufen wurde. Um solcherlei Missverständnissen beim tatsächlichen Start vorzubeugen, zählten die Kinder danach gemeinsam den Countdown. «Parat?!», fragte der Moderator. «Jaaaaaa!», antwortete die Menge. Und dann ging es los.

Es wurde gestrampelt, was das Zeug hält. Kein Wunder: Der Kinder-Hilliminator mag vielleicht eines der kürzesten Velorennen der Welt sein – aber es ist «stotzig». Die Strecke führt einige Meter die Hochbühlstrasse hinauf. Der Wortteil «hoch» ist ein Hinweis darauf, dass auf der 300 Meter langen Strasse gut 60 Höhenmeter überwunden werden müssen. Der steile Weg führt vom Brockenhaus im Bruchquartier hoch zum Gütschwald.

Begeisterung für Bewegung

Die Kleinsten mussten diese Herausforderung mit ihren Kindervelos und Laufrädern natürlich nicht bis ganz nach oben bewältigen – und manch ein Dreijähriger wurde beim Rennen von seinen Eltern tatkräftig unterstützt. Trotzdem war der Stolz der Teilnehmer nicht zu übersehen, als ihnen allen im Ziel eine grüne Medaille überreicht wurde. Für manch eine, zum Beispiel für die kleine Alena, war es die erste in ihrem Leben.

Für grosse Kinderaugen sorgte die nachfolgende Show des Trialclubs Snakebite. Bei dieser Sportart gehts um die Geschicklichkeit. Es geht darum, sein Velo in den unmöglichsten Situationen vollständig unter Kontrolle zu haben – etwa auf nur einem Rad, beim Überwinden von Hindernissen oder bei Sprüngen. Man konnte sehen, wie manche Kinder fast den Atem anhielten, als die Sportler mit ihren Velos von einem Holzpalett zum nächsten hüpften. Mit lautem Klatschen, Johlen und Pfeifen feuerten sie ihre Helden an. Eines ist dem Anlass eindeutig gelungen: bei den Kindern die Begeisterung und den Spass an der Bewegung zu wecken.

Lena Berger

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