Luzern soll auch nach der Coronakrise eine belebte und gastronomisch vielfältige Stadt bleiben

Der Verein «LU – Luzerner Unternehmen» hat am Freitag seinen Bevölkerungsantrag «Für eine belebte und gastronomisch vielfältige Stadt Luzern» eingereicht. Die Initianten wollen das vereinfachte Bewilligungs-System für die gastronomische Nutzung des öffentlichen Grundes auch nach der Coronakrise aufrechterhalten.

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(zim) Am 17. August 2020 hat «LU – Luzerner Unternehmen» seinen Bevölkerungsantrag gemeinsam mit verschiedenen städtischen Gastronomen lanciert. Und in weniger als einem Monat haben 780 Personen das Anliegen unterzeichnet, wie LU – Luzerner Unternehmen am Freitag mitteilte.

Nach den Corona-Schliessungen kehrt das leben in die Luzerner Altstadt zurück.

Nach den Corona-Schliessungen kehrt das leben in die Luzerner Altstadt zurück.

Bild: Boris Bürgisser (29. Mai 2020)

Es scheine praktisch unbestritten, dass die erweiterten Gastroflächen zur Attraktivierung und Belebung der Innenstadt beitragen. Besonders spürbar sei diese positive Entwicklung an sommerlichen Tagen in der Altstadt, beispielsweise auf dem Kornmarkt oder entlang des Löwengrabens, heisst es in der Mitteilung weiter. Deshalb soll die vereinfachte Nutzung des öffentlichen Grundes soll aus Sicht des Verbandes auch nach der Coronakrise fortgeführt werden.

Gleichzeitig sei den Initianten bewusst, dass es auch eine berechtigte Nachfrage nach Freiräumen und attraktiven Aussenflächen ohne Konsumzwang gibt. Diese unterschiedlichen Interessen gelte es abzuwägen und eine ausgewogene und faire Lösung zu finden.