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Luzern soll ein biodiverser Lebensraum sein

Die Luzerner Regierung will den Verlust der Biodiversität stoppen. Der Kanton soll auch für Pflanzen und Tiere ein wertvoller Lebensraum sein. Nun hat sie eine Strategie zur Erhaltung und Förderung der Biodiversität erarbeiten lassen.
Luftaufnahme des Säliwaldes in Ruswil. (Bild: Pius Amrein, 23. Oktober 2017))

Luftaufnahme des Säliwaldes in Ruswil. (Bild: Pius Amrein, 23. Oktober 2017))

Der kantonale Planungsbericht, den die Luzerner Kantonsregierung bis Mitte Dezember in die Vernehmlassung schickt, ergänze die schweizweite Strategie sowie den Aktionsplan Biodiversität des Bundes, heisst es in einer Medienmitteilung vom Donnerstag.

Die Regierung will die Biodiversität stärken, damit der Kanton Luzern auch langfristig wertvoller Lebensraum für Pflanzen und Tiere sowie attraktiver Erholungs-, Wohn- und Arbeitsraum für den Menschen bleibt. Dafür sind sieben Handlungsfelder definiert.

Unter anderem sollen einheimische Arten und deren genetische Vielfalt gefördert, invasive gebietsfremde Arten bekämpft sowie ökologische Infrastruktur unterhalten und ausgebaut werden.

Dafür werden im Rahmen der bereits heute laufenden Programme jährlich fast 4,3 Millionen Franken Kantonsgelder für die Biodiversitätsförderung aufgewendet. Der Bund steuert für dieselben Programme zusätzlich 32,7 Millionen Franken pro Jahr bei.

Zusätzliche drei Millionen Franken

Die im Rahmen des Planungsberichts zur Erhaltung und Förderung der Biodiversität als nötig erachteten Massnahmen kosten den Kanton zusätzliche knapp drei Millionen Franken sowie 2,8 zusätzliche Personalstellen.

Von den beantragten drei Millionen sei in der Aufgaben- und Finanzplanung bereits eine Million eingestellt, heisst es im Bericht weiter. Mit den 30 zusätzlich beantragten Massnahmen könnten erwartungsgemäss über 13 Millionen Franken Bundesgelder pro Jahr ausgelöst werden. Über 90 Prozent der Gelder würden in die Landwirtschaft fliessen, der Rest würde der übrigen Wirtschaft zukommen.

Biodiversitäts-Musterschüler

Der Kanton Luzern soll in der Schweiz und über die Landesgrenzen hinaus für seine besonderen Naturwerte bekannt und geschätzt bleiben. Die Strategie soll die Anstrengungen zur Erhaltung und Förderung der Biodiversität aufzeigen, wie aus dem Bericht hervorgeht.

Nach einem parlamentarischen Vorstoss stellte der Regierungsrat bereits 2007 die Erarbeitung einer entsprechenden Strategie für den Kanton Luzern in Aussicht. Zunächst wollte er aber die angekündigte Bundesstrategie abwarten, die 2012 verabschiedet und 2017 mit einem Aktionsplan konkretisiert wurde.

Der nun vorliegende Luzerner Planungsbericht konzentriert sich auf die Luzerner Besonderheiten der Biodiversität und berücksichtigt die räumlichen, gesellschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen. (sda)

Hinweis: Die Vernehmlassungsunterlagen

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