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Luzern soll keine «Rainbow City» werden

Der Luzerner Stadtrat will sich gegen die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechteridentität einsetzen, ohne dabei einem internationalen Städteverbund beizutreten. Ein Mitwirken im Netzwerk von «Rainbow Cities» sei zu aufwendig.
Regenbogen über dem Luzerner Seebecken. (Bild: Eveline Bachmann (Luzern, 20. August 2004))

Regenbogen über dem Luzerner Seebecken. (Bild: Eveline Bachmann (Luzern, 20. August 2004))

Die Stadtregierung nahm am Freitag Stellung zum Bevölkerungsantrag «Ja zur offenen Regenbogenstadt Luzern», der verlangt, dass die Stadt die Übereinkunft des Rainbow Cities Network unterzeichne. Den Antrag lanciert hatte der Präsident der BDP des Kantons Luzern, Denis Kläfiger.

Er teile zwar die generellen Ziele des Netzwerkes, schreibt der Stadtrat. Er schlage dennoch vor, auf eine Mitgliedschaft zu verzichten, denn der Ressourcenbedarf wäre beträchtlich.

Die Stadt Luzern hat derzeit keine auf Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle (LGBTI) ausgerichtete Politik. Die lokale Community basiere auf Ehrenamtlichkeit und werde von der Stadt nur indirekt unterstützt, schreibt der Stadtrat.

Er zeigte sich aber bereit zu prüfen, wie die verschiedenen Organisationen stärker gefördert werden könnten. Zudem sei er bereit, die genauen Konsequenzen einer Mitgliedschaft beim Rainbow Cities Network zu prüfen.

Das Rainbow Cities Network hat das Ziel, auf lokaler Ebene Diskriminierungen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Intersexuellen zu beseitigen. Ihm gehören über 30 Städte an. Dem Netzwerk gehören aus der Schweiz Genf und Zürich an, Bern bemüht sich um eine Aufnahme.

sda

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