LUZERN: Sommerbars: Betrieb bis 2019 verlängert

Der Luzerner Stadtrat hat beschlossen, dass die vier bestehenden Sommerbars bis und mit Saison 2019 weiter betrieben werden können. Anschliessend führt die Stadt Luzern ein offenes Vergabeverfahren durch.

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Die Volière beim Inseli ist beliebt bei Jung und Alt. (Bild: Archiv Neue LZ)

Die Volière beim Inseli ist beliebt bei Jung und Alt. (Bild: Archiv Neue LZ)

Die Sommerbars auf der Ufschötti (seit 2005) und dem Inseli (seit 2008) hat die Stadt Luzern ursprünglich im Rahmen von Massnahmenpaketen für mehr Sicherheit und Sauberkeit im öffentlichen Raum initiiert. Zwei weitere Projekte (Volière 2012 und Europaplatz 2014) wurden seither im Rahmen des Projekts «Sommerbars als Sicherheitsmassnahme» umgesetzt.

Wie die Stadt Luzern am Dienstag mitteilt, seien die Sommerbars ein voller Erfolg. Das Ziel, die betroffenen öffentlichen Räume wieder für alle zugänglich zu machen, sei erreicht. Die soziale Kontrolle sei erhöht worden, Sicherheit und Sauberkeit hätten sich seit der Einführung der Sommerbars stark verbessert. Aus heutiger Sicht würden die Sommerbars keine reine Sicherheitsmassnahme mehr darstellen: Sie würden sich vielmehr grosser Beliebtheit erfreuen und seien Teil der Stadt Luzern geworden.

Verlängerung bis 2019

Das Projekt für die bestehenden Standorte läuft Ende 2017 aus. Aufgrund der grossen positiven Resonanz und der erreichten Aufwertung der Stadträume Ufschötti, Inseli und Europaplatz sollen die Standorte aber nicht abgebaut, sondern ein lückenloser Betrieb gewährleistet werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Der Stadtrat habe darum beschlossen, dass das Projekt Sommerbars um zwei Jahre – genauer bis und mit Saison 2019 –  verlängert wird.

Ziel dieser Verlängerung sei es, nahtlos an das Projekt «Stadtraum Luzern – Strategien für die Nutzung und Gestaltung des öffentlichen Raums» anzuknüpfen. Das Projekt habe unter anderem zum Ziel, bis Ende 2017 zu klären, an welchen Standorten welche Form von Gastronomieangeboten in öffentlichen Räumen realisiert werden können.

2020 gibt es ein offenes Vergabeverfahren

Auf die Saison 2020 sei mit den Erkenntnissen aus dem Projekt ein offenes Vergabeverfahren für die Sommerbars in der Stadt Luzern geplant. Dieses Verfahren ermögliche der Stadt Luzern, aus einem breiten Feld von interessierten Gastronomen das geeignetste Konzept auszuwählen.

Zwei zukünftige Standorte stehen bereits heute fest: 2017 sollen im Reusszopf und 2020 in der Bahnhofstrasse eine Sommerbar in Betrieb genommen werden. Die Betreiberschaft im Reusszopf soll als Pilotprojekt mit einem offenen Vergabeverfahren ausgewählt werden. So könnten am Beispiel Reusszopf Erfahrungen gesammelt werden, um an den Standorten der bestehenden Sommerbars auf die Saison 2020 ein faires, offenes Vergabeverfahren durchführen, so die Stadt Luzern weiter.

HINWEIS
Mehr Informationen zu den einzelnen Sommerbars finden Sie hier.

 

pd/nop

Die Beach-Bar auf der Ufschötti in Luzern. (Bild: stadtluzern.ch)

Die Beach-Bar auf der Ufschötti in Luzern. (Bild: stadtluzern.ch)

Die Buvette beim Inseli ist ein beliebter Treffpunkt. (Bild: stadtluzern.ch)

Die Buvette beim Inseli ist ein beliebter Treffpunkt. (Bild: stadtluzern.ch)

Angela und Paulo am Eröffnungstag der Sommerbar Dock 14, vor dem Wagenbachbrunnen auf dem Europaplatz in Luzern. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Angela und Paulo am Eröffnungstag der Sommerbar Dock 14, vor dem Wagenbachbrunnen auf dem Europaplatz in Luzern. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)