LUZERN: Sperrstunde steht wieder zur Debatte

Die CVP sagt den negativen Begleiterscheinungen des Nachtlebens den Kampf an. Der Lösungsansatz: Die Sperrstunde soll wieder restriktiver gehandhabt werden.

Christian Hodel
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Die Ausgangslokale – hier der Stadtluzerner Club Pravda – profitieren von relativ unkomplizierten Verlängerungen der Öffnungszeiten. Der CVP missfällt diese Praxis. (Archivbild Neue LZ)

Die Ausgangslokale – hier der Stadtluzerner Club Pravda – profitieren von relativ unkomplizierten Verlängerungen der Öffnungszeiten. Der CVP missfällt diese Praxis. (Archivbild Neue LZ)

Die Sperrstunde um 00.30 Uhr soll in den Luzerner Lokalen strikter eingehalten werden. So fordert es Ludwig Peyer, Fraktionschef der CVP im Kantonsrat in der neuen Parteizeitung. Geht es nach ihm, sollen Wirte, Club- und Barbetreiber künftig nicht mehr so leicht Verlängerungen bei der Gewerbepolizei beantragen. «Das wäre eine mögliche Massnahme von vielen, um Nachtruhestörungen, Verschmutzung oder Alkoholexzesse zu bekämpfen.» Peyer hatte zu diesem Thema auch einen Vorstoss eingereicht.

152 Dauerbewilligungen

Gemäss Gastro Luzern würde die Bewilligungspraxis in der Tat relativ locker gehandhabt, gerade in der Stadt Luzern. Der Lösungsansatz der CVP liesse sich zumindest diskutieren.

Aktuell gibt es im Kanton Luzern 152 Dauerbewilligungen für Bars, Clubs und Restaurants, 75 davon in der Stadt Luzern. Die Besitzer können mit einer Dauerbewilligung theoretisch ihren Betrieb 24 Stunden offen haben.

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