LUZERN: Spielplätze: Hat der Stadtrat gelogen?

Die Stadt behauptet, sie habe die Quartiere über die Schliessung der Spielplätze Bruchmatttobel und Staffelntäli informiert. «Stimmt nicht», sagen die Betroffenen.

Lena Berger
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Die Stadt will den Spielplatz Bruchmatttobel an der Berglistrasse nicht mehr weiter unterhalten.

Die Stadt will den Spielplatz Bruchmatttobel an der Berglistrasse nicht mehr weiter unterhalten.

Die Stadt will das Ballspielfeld Staffelntäli in Reussbühl und den Spielplatz Bruchmatttobel an der Berglistrasse nicht weiter unterhalten. «Die Quartiervereine wurden 2012 darüber informiert», sagte dazu Stadträtin Ursula Stämmer. Dieser Darstellung widerspricht nun jedoch Werner Meier. Der Präsident des Quartiervereins Säli-Bruch-Obergütsch hatte letzte Woche durch unsere Zeitung von den Plänen der Stadt erfahren. «Es stimmt absolut nicht, dass wir konkret über die Schliessung von Spielplätzen informiert worden sind.» An einer Informationssitzung der Stadt im September 2012 sei nur von «Park- und Grünflächen» gesprochen worden. Auch Fabrizio Laneve, Präsident des von der Schliessung des Staffelntäli betroffenen Quartiervereins Reussbühl, sagt ebenfalls, er habe von diesen Plänen nichts gewusst.

Stadt: «Das war unpräzise»

Stadträtin Ursula Stämmer dazu: «Wir haben an einer Sitzung im September 2012 die Quartiervereine darüber informiert, dass Grünflächen aufgehoben werden.» Auch welche Standorte betroffen sind, sei kommuniziert worden. «Offenbar ist dabei aber nicht explizit erwähnt worden, dass diese Massnahme auch die Spielgeräte betrifft. Das war unpräzise, und ich bedauere das.»

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