LUZERN: «Spitäler platzen aus allen Nähten»

Grippewelle, Norovirus, Erkältungskrankheiten und Unfälle halten die Spitäler auf Trab. Doch es gibt auch gute Neuigkeiten.

Aleksandra Mladenovic
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Laut Allgemeininternistin Adelheid Schneider-Gilg, hier bei einem Untersuch in der Maihofpraxis, sind alle Altersgruppen betroffen. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

Laut Allgemeininternistin Adelheid Schneider-Gilg, hier bei einem Untersuch in der Maihofpraxis, sind alle Altersgruppen betroffen. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

Die Anzahl Influenzaverdachtsfälle hat in den letzten zwei Wochen frappant zugenommen. Das Bundesamt für Gesundheit hat in der Zentralschweiz seit der Pandemie von 2009 nie mehr so viele Grippeverdachtsfälle gezählt wie letzte Woche. Bei der Hausärztin Adelheid Schneider-Gilg kommen inzwischen täglich gehäuft Personen mit grippeähnlichen Beschwerden in die Luzerner Maihofpraxis vorbei.

Die Grippewelle allein ist noch gar nicht das Schlimmste. So erklärt Marco Rossi, Leitender Arzt Infektiologie des Luzerner Kantonsspitals (LUKS), auf Anfrage: «Im Moment kommt vieles zusammen. Die Spitäler platzen aus allen Nähten.» Dies, weil sich auch die Fälle von Magen-Darm-Grippen durch das Norovirus, Erkältungskrankheiten und Unfälle häufen.

Weniger Kinder mit RS-Virus

Immerhin verzeichnet das Kinderspital des Luzerner Kantonsspitals einen Rückgang bei den am RS-Virus neuerkrankten Kindern. Das Virus verursacht Atemprobleme und kann vor allem für Säuglinge und Kleinkinder gefährlich sein.

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