LUZERN: Spital startet Planung für 900-Millionen-Neubau

Das Kantonsspital soll bis 2030 in mehreren Etappen neu gebaut werden. Die Verantwortlichen haben nun mit der Planung begonnen. Vorgesehen sind Investitionen von rund 900 Millionen Franken.

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Blick aus der Luft auf das Luzerner Kantonsspital. (Bild: René Meier (Luzern, 8. Juni 2014))

Blick aus der Luft auf das Luzerner Kantonsspital. (Bild: René Meier (Luzern, 8. Juni 2014))

Die Spitalbauten unter dem Titel «Osterweiterung» sollen in vier Etappen neu gebaut werden. Die erste Etappe beinhaltet das Kinderspital sowie einen ersten Teil des Parkings, wie es in der Mitteilung vom Dienstag heisst.

Für das Gesamtprojekt wird ein Projektwettbewerb ausgeschrieben. Derzeit sucht die Klinik nach einem entsprechenden Spitalplaner. Vorsitzender des Entscheidungsgremiums für das Projekt ist der stellvertretende Spitalratspräsident und FDP-Nationalrat Peter Schilliger. «Die anstehenden Investitionen sind notwendig und betriebs- wie volkswirtschaftlich klug», sagt Schilliger.

Der Kanton Luzern übertrug die Spitalbauten per Anfang 2011 dem Spital. Bereits damals war der Nachholbedarf im Bereich der Immobilien bekannt.

Steigende Patienten- und Mitarbeiterzahlen, der medizinische Fortschritt, gestiegene Komfortbedürfnisse der Patienten und strengere Qualitätsvorschriften würden die Ansprüche an die Immobilien verändern, schreibt das Spital. Auch vor dem Hintergrund der freien Spitalwahl sei es bedeutend, infrastrukturmässig fit zu sein, um wettbewerbsfähig attraktiv zu bleiben.

Anfang Juli hat das Spital bekanntgegeben, dass ein Erweiterungsbau der Notfall- und Intensivabteilung geplant ist. Dieser kommt an die Nordseite des Hauptgebäudes. Der Neubau «Provisorium Nord» soll Ende 2016 bezogen werden können und bietet Platz für 25 Notfall- und 30 Intensivpflegeplätze.

sda/flw/rem