LUZERN: Spitex-Einsätze in der Pflege werden länger

Im Jahr 2013 betreuten die Luzerner Spitex-Organisationen und selbständigen Pflegefachpersonen gegen 9600 Personen. Sowohl die Zahl der Leistungsstunden als auch die Dauer der Pflegeeinsätze haben gegenüber dem Vorjahr zugenommen,

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Eine Mitarbeiterin der Spitex bei der Arbeit. (Bild: Themenbild Neue LZ)

Eine Mitarbeiterin der Spitex bei der Arbeit. (Bild: Themenbild Neue LZ)

Im Jahr 2013 unterstützten 37 öffentliche und gemeinnützige Spitex-Organisationen im Kanton Luzern 8819 pflegebedürftige Personen zu Hause. 19 private Spitex- Organisationen und 11 selbständige Pflegefachpersonen betreuten 740 weitere Personen, wie Lustat Statistik Luzern am Donnerstag mitteilte.

Die Spitex-Leistungen kommen vor allem älteren Menschen zugute. Drei Viertel der Bezügerinnen und Bezüger von pflegerischen Leistungen waren 65 Jahre alt oder älter. Bei den Leistungen im Bereich Hauswirtschaft/Sozialbetreuung gehörten zwei Drittel zu dieser Altersgruppe.

Während die Zahl der Spitex-Klienten gegenüber dem Vorjahr beinahe unverändert blieb (+0,1 Prozent), hat die Zahl der Leistungsstunden um 4 Prozent zugenommen. Dieser Anstieg ist auf eine Zunahme der Spitex-Pflegeleistungen zurückzuführen (+7 Prozent). Die Pflegeeinsätze dauern immer länger: 2013 wurde eine Person im Schnitt während 59,7 Stunden betreut; im Jahr 2012 waren es 56,6 Stunden und im Jahr 2011 55,2 Stunden gewesen.

Gesamthaft zählten die Luzerner Spitex-Organisationen und selbständigen Pflegefachpersonen im Jahr 2013 gut 403'000 Leistungsstunden im Bereich Pflege und knapp 224'000 im Bereich Hauswirtschaft/Sozialbetreuung (2012: rund 377'000 bzw. 224'000 Stunden).

pd/zim