LUZERN: Spontaner Applaus für Flugshow

An den «Air Days 2015» im Verkehrshaus sorgten am Samstag die Vorführungen des PC-7 Teams kombiniert mit einer Schau eines Super-Puma-Helikopters für grosses Aufsehen und Applaus auf der Lidowiese.

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Flugshow eines Super-Puma-Helikopters und dem PC-7 TEAM an den Air Days 2015 über dem Verkehrshaus. (Bild: Keystone / Pius Koller)

Flugshow eines Super-Puma-Helikopters und dem PC-7 TEAM an den Air Days 2015 über dem Verkehrshaus. (Bild: Keystone / Pius Koller)

Wie aus der Mitteilung der Veranstalter weiter hervorgeht, konnten aber die Fallschirmaufklärer wegen schlechter Sicht nicht in die Arena des Verkehrshauses springen; aus demselben Grund musste auch der Start eines Heissluftballons abgesagt werden.

Sowohl die eindrückliche Helikopter-Schau mit einem Super-Puma der Schweizer Armee wie auch die Flugvorführung des PC-7 TEAMS über dem See seien bei den Besuchern auf Begeisterung gestossen und hätten spontanen Applaus ausgelöst, heisst es.

Die Air Days 2015 können auch am Sonntag noch besucht werden.

Nebenschauplätze, Informationen und Briefmarken

Im Verkehrshaus gab es noch allerhand zu entdecken. In einem F/A-18-Simulator mitfliegen, beim Motorenstart eines historischen Flugzeugs dabei sein, in ein Segelflugzeug oder Helikopter sitzen sowie selber ein Modellflugzeug bauen. An den Air Days 2015 konnten Jung und Alt einmal mehr viele Facetten der Luftfahrt hautnah miterleben.

Die Flugshow des Super Pumas und des PC-7- Teams der Schweizer Luftwaffe (Bild: Keystone / Pius Koller)
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Die Flugshow des Super Pumas und des PC-7- Teams der Schweizer Luftwaffe bekam spontanen Applaus von der Lidowiese her. (Bild: Manuela Jans- Koch / Neue LZ)
Ein Super Puma landet auf der Verkehrshaus-Wiese. (Bild: Manuela Jans- Koch / Neue LZ)
Für die Flugshow gabs spontanen Applaus. (Bild: Manuela Jans- Koch / Neue LZ)
Ein Super Puma der Schweizer Luftwaffe landet auf der Lidowiese. (Bild: Manuela Jans- Koch)
... und kann von den Besuchern besichtigt werden. (Bild: Manuela Jans- Koch / Neue LZ)
Ein Bub studiert den Super Puma auf einer Karte. (Bild: Manuela Jans- Koch / Neue LZ)
Der Helikopter-Pilot gibt Autogramme und posiert für Fotos. (Bild: Manuela Jans- Koch / Neue LZ)
Ein Super Puma der Schweizer Luftwaffe ist auf der Lidowiese gelandet und kann von den Besuchern besichtigt werden. (Bild: Manuela Jans- Koch / Neue LZ)
Der Super Puma über dem See. (Bild: Keystone / Pius Koller)
Blick in ein kleines Cockpit. (Bild: Keystone / Pius Koller)
Vorführung eines Heissluftballons an den Air Days 2015 im Verkehrshaus. (Bild: Keystone / Pius Koller)
Die Flugshow des PC-7- Teams der Schweizer Luftwaffe. (Bild: Manuela Jans- Koch / Neue LZ)
Die Flugshow des PC-7- Teams der Schweizer Luftwaffe. (Bild: Manuela Jans- Koch / Neue LZ)

Die Flugshow des Super Pumas und des PC-7- Teams der Schweizer Luftwaffe (Bild: Keystone / Pius Koller)

In der Halle Luftfahrt konnten die Gäste etwa den Modellflugsimulator testen, während in der Arena der Brenner eines Ballonkorbes vorgeführt worden sei, schreiben die Veranstalter. Auch die Cockpitführungen in der DC8 (Coronado) und der DC3 fanden regen Zulauf.

Es präsentierten sich ferner die Flugbetriebe Beromünster und Sarnen-Kägiswil und der Hängegleiterverband. Der schweizerische Aerophilatelisten-Verein zeigte aktuelle und alte Sonderbriefmarken, so die Mitteilung.

An Informationsständen konnte man sich mit Informationen rund um die Fliegerei, die Ausbildung oder die Forschung eindecken oder antiquarische Bücher erstehen.

Skepsis wegen tiefer Flüge

Im Vorfeld der Air Days gab es besorgte Bürger der Stadt, die gegenüber der Flugshow und insbesondere der tiefen Flüge skeptisch waren. Dies, nachdem die Luftwaffe am Freitag Trainingsflüge für die «Air Days» über dem Luzerner Seebecken durchführte. David Marquis, Sprecher der Schweizer Luftwaffe, gab Entwarnung: «Das Training war absolut sicher.»

Zwar müssen die Propellerflugzeuge vom Typ PC-7 über bewohntem Gebiet wenden, die Flüge finden aber zum grössten Teil über dem See statt. Zum Wenden benötigen die Flugzeuge einen relativ grossen Radius. Würde über der Stadt ein Defekt auftreten, wären die Flugzeuge beim Zeitpunkt des Absturzes schon wieder über dem See.

pd/kst/red