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LUZERN: St. Urban nimmt 70 Asylbewerber auf

In der Psychiatrie in St. Urban ziehen 70 Asylbewerber ein. Die Unterkunft ist bis März 2016 befristet.
Hier ziehen 70 Asylbewerber ein: Gebäude der ehemaligen Langzeit- und Alterspsychiatrie in St. Urban. (Bild: PD)

Hier ziehen 70 Asylbewerber ein: Gebäude der ehemaligen Langzeit- und Alterspsychiatrie in St. Urban. (Bild: PD)

Die Luzerner Psychiatrie bietet dem Kanton Luzern Hand für eine temporäre Notunterkunft für Asylbewerber. Sie wird dem Kanton Luzern ab August für acht Monate ein Gebäude zur Verfügung stehen und bis zu 70 Asylbewerbern einquartieren.

Das Gebäude der ehemaligen Langzeit- und Alterspsychiatrie steht aufgrund des baulichen Zustands derzeit leer und soll im Frühjahr einem Neubau für die Alterspsychiatrie weichen.

Die zusätzlichen Plätze in St. Urban sind dringend nötig, schreibt die Staatskanzlei in einer Mitteilung. Die Unterbringungssituation habe sich in den letzten Wochen drastisch verschärft. Gemäss Prognose des Bundes muss der Kanton Luzern monatlich bis zu 190 neue Asylbewerber aufnehmen. Die kantonalen Asylzentren sowie die bestehenden Notunterkünfte seien bereits überbelegt, bis Ende Juli werde die oberste Auslastungsgrenze erreicht.

Auch der Gemeinderat von Pfaffnau - St. Urban unterstützt die befristete Lösung. Gemeindepräsident Thomas Grüter: «Das Asylwesen ist eine Verbundaufgabe, zu der auch die Luzerner Gemeinden ihren Beitrag leisten müssen.» Der Kanton Luzern hat die direkt betroffene Bevölkerung am Mittwoch mit der Post schriftlich über die befristete Notunterkunft informiert. Eine öffentliche Informationsveranstaltung ist nicht geplant.

Das temporäre Asylzentrum St. Urban wird in einem 24-Stunden-Betrieb geführt. Bis Ende 2015 nimmt die Caritas Luzern wahr. Ab Januar 2016 stellt der Kanton Luzern die Betreuung in Eigenregie sicher. Für die Sicherheit rund um die Notunterkunft wird ein privater Sicherheitsdienst eingesetzt. Das Schulareal sowie die Klinik- und Klostergebäude (Kirche ausgenommen) sind als sensible Zonen definiert. Asylbewerber dürfen sich in diesen Zonen nicht aufzuhalten.

Um den Asylbewerbern Tagesstrukturen zu bieten, sind gemeinnützige Arbeitseinsätze wie Umgebungspflege, Instandstellung von Wanderwegen, Wald- und Bachufersäuberungen geplant. Für gemeinnützige Einsätze werden Asylbewerber mit einem Motivationsbeitrag von maximal 10 Franken pro Tag über die wirtschaftliche Sozialhilfe entschädigt.

pd/rem

Situationsplan in St. Urban mit dem Haus C, in dem die Asylbewerber einziehen. (Bild: PD)

Situationsplan in St. Urban mit dem Haus C, in dem die Asylbewerber einziehen. (Bild: PD)

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