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LUZERN: Staatsanwälte lernen ihr Handwerk in Luzern

Staatsanwälte handeln Strafrechtsfälle meist selber ab. Eine neue Akademie in Luzern soll sie für die komplexe Arbeit wappnen.
Stephan Santschi
Jürg-Beat Ackermann, leitender Direktor der Staatsanwaltschaftsakademie, bei einer Vorlesung an der Uni Luzern. (Bild: Archiv Chris Iseli / Neue LZ)

Jürg-Beat Ackermann, leitender Direktor der Staatsanwaltschaftsakademie, bei einer Vorlesung an der Uni Luzern. (Bild: Archiv Chris Iseli / Neue LZ)

Die Arbeit von Staatsanwälten ist in den letzten Jahrzehnten immer komplexer geworden. Die Ausbildungsmöglichkeiten haben mit dieser rasanten Entwicklung nicht Schritt halten können. Deshalb wird in Luzern im nächsten Jahr eine Staatsanwaltsakademie eröffnet. «Das gibt es in der Schweiz bisher nicht. Meines Wissens in dieser Form nicht einmal in Europa», sagt Jürg-Beat Ackermann, der Leitende Direktor der neuen Einrichtung.

In zunächst drei verschiedenen Studiengängen wird der Staatsanwalt für seine umfangreiche Arbeit geschult. Im Zentrum der Weiterbildung steht die Kombination von Wissenschaft und Praxis. Entsprechend gemischt ist die Studienleitung zusammengestellt. Damit soll die Ausbildung zum Staatsanwalt künftig rechtsstaatlicher und realitätsnaher sein.

Die Nachfrage ist gross. Die angebotenen Kurse sind praktisch ausgebucht. Pro Jahr rechnet man mit 120 Diplomkursteilnehmern.

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