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LUZERN: Staatsanwaltschaft sucht 21 Chaoten

Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ankündigung wahr gemacht: 21 Randalierer, die am 25. Mai in Luzern gewütet haben, sind jetzt verpixelt im Internet zu sehen.
Zürcher Chaoten wüten mit Eisenstangen vor dem Café Volta in der Voltastrasse. Kurz darauf kommts zu Krawallen. (Bild: PD)

Zürcher Chaoten wüten mit Eisenstangen vor dem Café Volta in der Voltastrasse. Kurz darauf kommts zu Krawallen. (Bild: PD)

Nach dem Fussballspiel vom FC Luzern gegen den FC Zürich vom 25. Mai kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Gruppierungen. Die Polizei hat vorhandenes Bildmaterial der Auseinandersetzungen ausgewertet. Bisher konnten 13 Randalierer identifiziert werden. Dabei handelt es sich um 12 Anhänger aus Zürich, einer stammt aus der Luzerner Anhängerschaft. Weitere 21 Personen konnte die Staatsanwaltschaft bisher nicht identifizieren, wie sie am Montag mitteilt.

Nachdem sich die unbekannten Personen bis am Sonntag nicht bei der Polizei gestellt haben, hat die Staatsanwaltschaft die Fotos am Montag verpixelt auf der Homepage der Luzerner Polizei veröffentlicht.

Weitere Meldefrist bis 11. September

Die beteiligten, abgebildeten Randalierer erhalten eine weitere Meldefrist bis zum Freitag, 11. September um 12 Uhr. Sie können sich telefonisch bei der Luzerner Polizei (Tel. 041 248 81 17) melden. Melden sich diese Personen nicht, werden ihre Bilder in einem nächsten Schritt unverpixelt veröffentlicht. Dies erfolgt bis spätestens Ende September.

Luzern war der erste Kanton, der das Prinzip der Internetfahndung bei Fussballchaoten angewendet hat. Bis dato wurden indes nach Ablauf der ersten Frist Fotos sogleich kenntlich ins Netz gestellt. Warum nun eine Zwischenstufe? Kopp erklärt: «Die Verpixelung ist eine Empfehlung der Schweizerischen Vereinigung für Staatsanwaltschaften. Wir machen dies im aktuellen Fall auch, weil wir den Beteiligten so eine doppelte Chance geben, sich zu melden. Insbesondere denjenigen, die wir wegen mutmasslichen Landfriedensbruchs suchen.»

HINWEIS: Alle Bilder sind auf der Website https://polizei.lu.ch/fahndung/randalierer zu finden.

pd/jem/rem

Zürcher Chaoten wüten mit Eisenstangen vor dem Café Volta in der Volta­strasse. (Bild: Leserreporter)
Darauf kommts zur Krawalle (Bild: Leserreporter)
Gemäss Polizei wurde niemand verletzt. (Bild: Leserreporter)
Ein Mann liegt am Boden und wurde mutmasslich verprügelt. Passiert ist der Vorfall an der Ecke Bireggstrasse / Bleicherstrasse. (Bild: Leserreporter)
Der Wasserwerfer fährt auf und sorgt für Ruhe. (Bild: Leserreporter)
Aufruhr im Sektor D1, nachdem Zürcher Anhänger über den Zaun gestiegen sind und auf einen Luzerner eingeprügelt haben. (Bild: Philipp Schmidli)
Grossaufgebot der Polizei beim Bahnhof. (Bild: Leserreporter)
Vor dem Spiel: FCL-Anhänger blockierten die Seebrücke... (Bild: Neue LZ)
... zündeten Pyros... (Bild: Neue LZ)
... und marschierten in Richtung Allmend. (Bild: Neue LZ)
Ein Kleber zeugt vom Marsch der FCZ-Anhänger. (Bild: Neue LZ)
11 Bilder

Krawalle in Luzern

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