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LUZERN: Stadt beteiligt sich am Gletschergarten-Projekt

Das Stadtparlament hat den Beitrag von drei Millionen Franken einstimmig gutgeheissen.
Der Erlebnisrundgang im Fels ist das Kernstück der geplanten Erneuerung des Gletschergartens. (Bild: PD)

Der Erlebnisrundgang im Fels ist das Kernstück der geplanten Erneuerung des Gletschergartens. (Bild: PD)

Der Grüne Urban Frye wollte diesen Zustupf an eine Gegenleistung knüpfen: Analog zum KKL sollen Luzerner Vereine von vergünstigten Konditionen für die Nutzung des neuen Veranstaltungsraums im Felsinnern profitieren. Doch dieser Antrag hatte im Parlament keine Chance.

Es waren dramatische Worte, welche die Vertreter des Luzerner Gletschergartens vor dem Entscheid wählten: «Wenn sich die Stadt nicht beteiligt, ist das Projekt praktisch gestorben», erklärte Gletschergarten-Direktor Andreas Burri im Mai gegenüber unserer Zeitung.

Worum gehts? Der Gletschergarten will einen grossen Sprung nach vorne machen und plant eine neue spektakuläre Attraktion: Ein Höhlengang soll die Besucher ins Innere des Felsens bringen. Geplant sind ein Eiskeller, ein unterirdischer See und eine neue Besucherplattform über dem Felsen des Gletschergartens. Das alles kostet 20 Millionen Franken. 11 Millionen hat der Gletschergarten bereits an privaten Spenden zugesichert erhalten. Weitere 3 Millionen gibt es vom Kanton - unter der Voraussetzung, dass die Stadt Luzern denselben Betrag ebenfalls zahlt. Das Stadtparlament entschied am Donnerstag also faktisch über 6 Millionen Franken und damit über das weitere Schicksal des Projekts «Fels».

Derweil schreitet die Planung des Projekts «Fels» voran. Vor einem Monat wurde die Baubewilligung erteilt. Zudem wurde ein Crowdfunding-Projekt gestartet, um die Umplatzierung des Spiegellabyrinths zu finanzieren. Dies ist ebenfalls Teil des Ausbauprojekts (Informationen auf www.funders.ch). Der Baubeginn für die Ausbauten ist auf Ende 2017 vorgesehen.

Robert Knobel

So soll der Gletschergarten zukünftig aussehen. (Bild: Visualisierung Miller & Maranta Architekten, Basel)

So soll der Gletschergarten zukünftig aussehen. (Bild: Visualisierung Miller & Maranta Architekten, Basel)

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