LUZERN: Stadt Luzern setzt auf «Rücksicht»

«Rücksicht» heisst eine am Donnerstag lancierte Kampagne zum freundlichen Miteinander von Velofahrern und Fussgängern. Damit reagiert die Stadt auf die zunehmenden Konflikte zwischen Fussgängern und Velofahrern auf gemeinsamen Verkehrsflächen.

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Verschiedene Stellen in der Innenstadt und der Neustadt werden mit runden Signeten «Rücksicht» signalisiert. (Bild: PD)

Verschiedene Stellen in der Innenstadt und der Neustadt werden mit runden Signeten «Rücksicht» signalisiert. (Bild: PD)

In der jüngeren Vergangenheit kam es vermehrt zu Reklamationen aus Fussgängerkreisen, wonach es auf gemeinsam genutzten Verkehrsflächen zu Konflikten mit Velos komme. Velofahren ist auf dem Trottoir nicht erlaubt. Auf speziell gekennzeichneten Rad- und Fusswegen hingegen schon, ebenso in Begegnungszonen und auf gewissen Strassen in der Fussgängerzone der Alt- und Neustadt.

Für ein gutes Miteinander ist wichtig, dass die geltenden Gesetze eingehalten werden. Die Luzerner Polizei hat deshalb die Kontrollen für Velofahrer intensiviert und wird weitere Schwerpunktkontrollen durchführen. Die meisten Verkehrsteilnehmer halten sich an die geltenden Vorschriften, heisst es in einer Medienmitteilung er Stadt Luzern vom Donnerstag. Leider gibt es einige, denen diese egal sind. Sie müssen damit rechnen, gebüsst zu werden.

Die Stadt Luzern startet am Donnerstag gemeinsam mit Pro Velo Luzern, Fussverkehr Schweiz Region Luzern sowie die Luzerner Polizei die Kampagne «Rücksicht» zum freundlichen Miteinander von Velofahrenden und Fussgängerinnen und Fussgängern. Dazu signalisiert die Stadt verschiedene Stellen in der Innenstadt und der Neustadt mit runden Signeten «Rücksicht». Auf Plakaten informiert sie über die an den jeweiligen Stellen gültigen Verkehrsregeln für Fussgänger und Velofahrer. An einzelnen Tagen werden Karten mit Schoggiherzen verteilt, die deutlich machen, dass hier Velofahrenden und Fussgängerinnen gleichermassen gern gesehene Verkehrsteilnehmer sind.

pd/zim