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LUZERN: Stadt Luzern startet Plakataktion gegen Taubenfütterung

Mit einer Plakataktion weist die Stadt Luzern darauf hin, dass Tauben nicht mit Brot gefüttert werden sollen. Das Füttern von Vögeln hat negative Folgen: Die Tiere vermehren sich stark, sind eher krank und verschmutzen die Stadt mit Kot.
Mit diesem Plakat wird in der Stadt Luzern darauf aufmerksam gemacht, das Füttern von Tauben zu unterlassen. (Bild: Grafik: Irene Haldimann / Yeap Design)

Mit diesem Plakat wird in der Stadt Luzern darauf aufmerksam gemacht, das Füttern von Tauben zu unterlassen. (Bild: Grafik: Irene Haldimann / Yeap Design)

Ein im wahrsten Sinne des Wortes «verschissenes» Plakat soll vom 6. bis 24. November mit einem Augenzwinkern darauf aufmerksam machen, dass trocken gewordenes Brot nicht an Tauben verfüttert werden soll. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen: Es gibt in einer Stadt so viele Tauben, wie es die Menge Futter zulässt. Neben altem Brot fressen Tauben ebenso gerne Reste von Picknicks oder extra für sie gekaufte Reiskörner.

Das gutgemeinte Füttern ist jedoch falsch verstandene Tierliebe, heisst es in einer Medienmitteilung der Stadt Luzern vom Montag. Grundsätzlich würden Tauben – wie alle anderen Vögel auch – selber genügend Nahrung finden. Auch seinem sie gesünder, wenn sie ihr Futter selber suchen.

Eine Taube kann mit 30 Gramm Futter (entspricht einer Scheibe Brot) bereits ihren Tagesbedarf an Nahrung decken. Die restliche Zeit und Energie verbringt sie mit dem Brutgeschäft. Die Folge: Die Anzahl Tauben steigt rasant an, und die Menge Kot nimmt entsprechend zu.

Durch regelmässige Fütterungen an bestimmten Orten fördere man zudem das gehäufte Auftreten von Tieren auf engem Raum, heisst es in der Mitteilung weiter. Es bestehe die Gefahr, dass Krankheiten zwischen den Vögeln übertragen werden. Dieses Problem gelte jedoch nicht nur für Tauben, sondern für alle Vögel. Ein zu viel an Nahrung führe zu grossen Verschmutzungen mit Kot.

Eine einzelne Taube gibt jährlich bis zu 10 Kilogramm Kot ab. Bei den schätzungsweise 2500 Luzerner Tauben sind das 25 Tonnen jährlich. Der Kot falle vor allem dort an, wo die Tiere brüten und schlafen, also in erster Linie auf Gebäuden und Baudenkmälern. Dies führe zu kostenintensiven Reinigungen und hygienischen Problemen. Viel einfacher und günstiger sei es, die Tauben weniger zu füttern.

pd/zim

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