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LUZERN: Stadt soll übergreifendes Konzept für digitale Entwicklung erhalten

Gleich zwei Motionen fordern vom Stadtrat, dass er einen Plan zur digitalen Entwicklung der Stadt Luzern vorlegt. Der Stadtrat nimmt die beiden Motionen an und hat erste Massnahmen angestossen.
Einen Kaffee oder den Wocheneinkauf mit dem Handy bezahlen: Das machen die neuen Bezahl-Apps möglich. (Bild: Getty / Tara Moore)

Einen Kaffee oder den Wocheneinkauf mit dem Handy bezahlen: Das machen die neuen Bezahl-Apps möglich. (Bild: Getty / Tara Moore)

Die beiden Motionen fordern, dass für die Stadt und deren Verwaltung eine übergeordnete und umfassende digitale Strategie erarbeitet wird. Sie soll klären, wie die Stadt zukünftig digitale Technologien nutzt, neue Projekte lanciert und digitale Anwendungen und Infrastrukturen weiter entwickelt. Der Stadtrat nimmt die Motionen an, wie er am Donnerstag meldet.

Es gibt zwar bereits Digitalisierungsprojekte. Es zeige sich jedoch, dass diese Projekte keinen übergreifenden, einheitlichen Zielsetzungen oder Richtlinien folgen würden, schreibt der Stadtrat. «Eine digitale Vision fehlt der Stadt Luzern», so das Fazit. Er werde dem Grossen Stadtrat bis zum vierten Quartal 2018 einen Bericht und Antrag unterbreiten, der «die geforderte digitale Strategie aufweist und den Weg Luzerns zu einer Smart City darstellen wird», führt der Stadtrat aus. Dies beinhaltet auch die dafür notwendigen personellen und finanziellen Ressourcen.

Für die digitale Transformation solle eine Person als Chief Digital Officer (CDO) eingesetzt werden, forderte die gemeinsame Motion der GLP- und der Grünen/Junge Grünen-Fraktion. In der Gesamtplanung 2018-2020 seien unter dem Posten «Ausbau Ressourcen für Digitalisierung und E-Government» einmalige Projektmittel sowie die Einführung eines CDO bereits vorgesehen, schreibt der Stadtrat in seiner Stellungnahme.

Parkplatzmanagement und Behördengänge effizienter machen

Die Entwicklungskonzepte einer Smart City zielen darauf ab, mit Hilfe der Digitalisierung einen effizienteren, ökologischeren und ökonomischeren Einsatz von Ressourcen zu erreichen. Ein Beispiel dafür ist das bereits angelaufene Digitalisierungsprojekt «Smart Car Parking Luzern», das hilft, freie Parkplätze zu finden (wir berichteten).

In den Bereich des E-Government fallen digitale Dienstleistungen der Behörden. Private und Firmen wollten vermehrt Geschäftsfälle mit der Stadtverwaltung orts- und zeitunabhängig abwickeln, so der Stadtrat. Im Dezember 2017 hat er beschlossen, ein «Labor» zur Entwicklung neuer Digitalisierungselemente für die Stadtverwaltung einzusetzen. Begleitet wird die Entwicklung von externen Experten. Die dafür anfallenden Kosten von 360'000 Franken sind für 2018 budgetiert. Die Leitung dieses Projektes liegt bei Stadtpräsident Beat Züsli und bei Stadträtin Franziska BitziStaub.

pd/spe

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