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LUZERN: Stadt will beim Rotsee neue Strasse bauen

Luzern Um das neue Ruderzentrum am Rotsee besser zu erschliessen, plant die Stadt den Bau einer neuen Strasse. Den Grossteil der Kosten sollen die Grundeigentümer zahlen.
Benno Mattli
Das geplante Strassenstück ist die Verlängerung der Rotseestrasse bis zur Kaspar-Kopp-Strasse. (Bild: Grafik Neue LZ)

Das geplante Strassenstück ist die Verlängerung der Rotseestrasse bis zur Kaspar-Kopp-Strasse. (Bild: Grafik Neue LZ)

Die Pläne für das neue Ruderzentrum am Rotsee werden konkret: Das Vorprojekt liegt inzwischen vor, und das Baugesuch soll noch in diesem Jahr eingereicht werden. Dies haben Hansruedi Berchtold, Präsident der Baukommission, und Cédric Habermacher, Geschäftsführer des Vereins Naturarena Rotsee, am 24. Februar an einer Informationsveranstaltung für Anwohner erklärt. Dabei sprach Berchtold auch von einer neuen Erschliessungsstrasse, welche die Wegfahrt der Regattateilnehmer vereinfachen soll. Recherchen der Neuen Luzerner Zeitung zeigen nun, wo diese neue Strasse gebaut werden soll.

Geplant ist ein zirka 65 Meter langes Strassenstück, das die bestehende Rotseestrasse mit der Kaspar-Kopp-Strasse verbinden soll. Dieses Stück macht es möglich, während der Regatten ein Einbahnregime zu führen. Das heisst: Die Regattateilnehmer fahren zwar wie bisher von der Maihofstrasse (vis-à-vis Restaurant Maihöfli) über die Rotseestrasse zum Ruderzentrum. Die Wegfahrt erfolgt neu aber nicht mehr auf dem gleichen Weg zurück, sondern die Regattateilnehmer fahren vom Ruderzentrum weiter die Rotseestrasse entlang, gelangen über das neue Strassenstück auf die Kaspar-Kopp-Strasse und von dort zurück auf die Hauptstrasse.

Laut Martin Urwyler, Leiter des Ressorts Verkehr und Infrastrukturprojekte beim städtischen Tiefbauamt, soll dieses Einbahnregime ausschliesslich während der Regatten zum Tragen kommen. Ansonsten gelte auf der neuen Erschliessungstrasse ein generelles Fahrverbot für Motorfahrzeuge. Ausgenommen davon seien lediglich die Anwohner und der Zubringerdienst, die in beide Richtungen verkehren könnten.

500'000 Franken Kosten

Die Bauherrschaft für das neue Strassenstück liegt bei der Stadt. Laut Urwyler muss mit Baukosten von 500'000 Franken gerechnet werden. Davon will die Stadt aber nur einen kleinen Teil übernehmen – «weniger als 100 000 Franken», so Urwyler. Den Rest sollen die Grundeigentümer zahlen, mit denen man laut Urwyler derzeit in Verhandlungen steht.

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