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LUZERN: Stadtrat will für Alterspolitik tiefer in Staatskasse greifen

Der Luzerner Stadtrat will für die Alterspolitik ab 2018 tiefer in die Staatskasse greifen. Das Budget der Stadt soll dafür um 60'000 Franken pro Jahr erhöht werden.
Mit dem Aufstocken des Budgets für de Alterpolitik will der Stadtrat wegfallende Drittmittel kompensieren. (Symbolbild Keystone)

Mit dem Aufstocken des Budgets für de Alterpolitik will der Stadtrat wegfallende Drittmittel kompensieren. (Symbolbild Keystone)

Unter dem Strich sollen die Ausgaben für die Alterspolitik in der Stadt Luzern in den kommenden Jahren bei jährlichen rund 242'000 Franken bleiben. Der Stadtrat will mit dem zusätzlichen Geld wegfallende Drittmittel von privaten Stiftungen und aus einem Legat kompensieren.

Mit den zusätzlichen öffentlichen Mitteln soll in erster Linie der Fortbestand der durch Freiwillige getragenen Projekte wie die Lesementoren, der Marktplatz 60 plus oder die Lebensreise sichergestellt werden. Die Alterspolitik umfasst daneben auch die Fachstelle für Altersfragen sowie die Fachkommission Forum Luzern60plus.

Die Stadt setzt gemäss dem Bericht ihren Fokus künftig vermehrt auf Themen der Fragilität des Alters, der Herausforderungen des vierten Lebensalters und der letzten Lebensphase. Sie will allen Bevölkerungsgruppen der älteren Generation den Zugang zu Bildung und sozialer Teilhabe ermöglichen. Zudem soll ein «neues, aktives Bild des Alters» – also ein positives Image – geschaffen werden.

Daneben legte der Stadtrat einen weiteren Bericht zur Situation beim «Selbstbestimmten Wohnen im Alter» vor. Darin kommt er zum Schluss, dass beim überwiegenden Teil des Wohnraums die Besitzer vor grösseren Investitionen für hindernisfreies und generationengerechtes Bauen zurückschrecken. Bei Neubauten oder grösseren Sanierungen hingegen seien die privaten Wohnungsbauer für das Thema sehr gut sensibilisiert.

Konkrete Massnahmen schlägt der Stadtrat nicht vor. Seiner Meinung nach soll die Stadt weiterhin als Koordinatorin auftreten. Es sei nicht Aufgabe des Staates, selbst ausreichend hindernisfreien und generationengerechten Wohnraum zu erstellen, heisst es in dem Bericht. (sda)

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