LUZERN: Statt Aktien: Anleger investieren in Ausbildungs-Projekte

Statt in Wertschriften können Investoren künftig in Studenten investieren. Starten diese dereinst beruflich durch, profitieren die Anleger von einer saftigen Rendite.

Daniel Schriber
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Unterstützung auf dem Weg nach oben: Studienaktie-Gründer Lars Stein (links) und Bildungsaspirant Roger Fuchs in der Universität Luzern. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Unterstützung auf dem Weg nach oben: Studienaktie-Gründer Lars Stein (links) und Bildungsaspirant Roger Fuchs in der Universität Luzern. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Wer sich seine gewünschte Aus- oder Weiterbildung nicht leisten kann und weder Stipendium noch Bankkredit erhält, kann künftig auf die Unterstützung privater Investoren hoffen. Vor wenigen Wochen verlegte der gemeinnützige Verein «studienaktie.org» seinen Sitz von St. Gallen nach Luzern. Die Idee: Leute, denen bisher der Zugang zur gewünschten Aus- oder Weiterbildung verwehrt wurde – etwa weil sie aus ärmlichen Verhältnissen stammen – sollen ihre Ziele mit Hilfe Investoren erreichen können. «Wer zu uns kommt, wird auf jeden Fall finanziert», verspricht Vereinsgründer Lars Stein. Der Clue: Hat der «Bildungsaspirant» dereinst beruflichen Erfolg, bezahlt er den Investoren ihr Geld mit einer Rendite bis zu 9,25 Prozent zurück.

Reto Wyss, Vorsteher des Bildungs- und Kulturdepartements des Kantons Luzern, kennt und begrüsst das Projekt. Wyss sieht das Programm als «Ergänzung zur öffentlichen Bildungsfinanzierung».

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