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LUZERN: Stau in Luzern – alles nur halb so wild

Für viele Luzerner Pendler ist der Stau ein grosses Ärgernis. Doch im Vergleich zu allen anderen grossen Städten sind die Probleme laut einer Studie gering. Ein Grund: Das vergleichsweise langsame Wachstum.
Christian Hodel
Der Feierabendverkehr staut sich rund um die Stadt. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Der Feierabendverkehr staut sich rund um die Stadt. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Die Staustunden auf den Nationalstrassen haben sich zwischen 2008 und 2012 verdoppelt. Jährlich gehen laut dem Bundesamt für Strassen rund 33 Millionen Stunden im Stau verloren, was volkswirtschaftliche Kosten von 1,2 Milliarden Franken verursacht.

Eine in diesen Tagen publizierte Studie der Credit Suisse zeigt nun, in welchen Regionen die Pendler am häufigsten im Stau stehen. Bis zu 90 Prozent aller Staustunden werden in den Agglomerationen beobachtet – am meisten im Raum Zürich und Genf. Luzern hingegen nimmt im sogenannten Pendler-Stau-Index nur gerade den 17. Platz ein – der verkehrsbedingte Zeitverlust für die Pendler im Raum Luzern ist um 54 Prozent geringer als in Zürich. Oder anders formuliert: Rund um Luzern steht man nur etwa halb so lange im Stau wie in Zürich. Studienmitverfasser Fabian Hürzeler sagt auf Anfrage: «Die Staubelastung in Luzern ist im Vergleich zu anderen Städten moderat. Ein erhöhtes Stauaufkommen haben Agglomerationen, die stark wachsen.» Anders als etwa Zug gehöre Luzern nicht dazu.

Kanton sieht es diametral anders

Die Ergebnisse der CS-Studie erstaunen, decken sie sich doch wenig mit der öffentlichen Wahrnehmung in und um Luzern. Urban Henzirohs, Kommunikationsbeauftragter des Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartements des Kantons Luzern, sagt denn auch: «Der Verkehr und sein Wachstum in den kommenden Jahren stellen auch in der Agglomeration Luzern ein Problem dar.»

Der Luzerner Stadtrat Adrian Borgula sagt zur Studie: «Die Ergebnisse zeigen, dass es anderswo schlimmer ist.» Diesbezüglich würden sich die Erkenntnisse nicht mit der Wahrnehmung der Luzerner Bevölkerung decken. Dennoch darf sich Luzern laut Borgula im Bereich Verkehr «nicht zurücklehnen». Für die Bevölkerung sei nach der letztjährigen Umfrage der Verkehr das grösste Problem.

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