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LUZERN: Steg baut weitere Stellen ab

Der Computerhändler Steg trifft weitere Massnahmen, um Kosten zu senken. Der Hauptsitz in Littau wird kleiner. Das Lager wird nach Schaffhausen verlegt.
Der neue starke Mann bei Steg: Geschäftsführer Lorenz Weber (links) bespricht sich im Hauptsitz in Littau mit Mitarbeiter Jeevarajah Vithushan. (Bild: Nadia Schärli)

Der neue starke Mann bei Steg: Geschäftsführer Lorenz Weber (links) bespricht sich im Hauptsitz in Littau mit Mitarbeiter Jeevarajah Vithushan. (Bild: Nadia Schärli)

Das Lager und die Retourenabteilung von Steg in Littau und des Online-Händlers Pcp.ch sollen per Mitte Jahr in Schaffhausen am Hauptsitz der Pcp zusammengelegt werden. Durch die Reduktion der gemieteten Büroflächen beim Hauptsitz in Littau könne Steg weitere Kosten senken, teilt der Computerhändler weiter. Die Steg-Filiale in Winterthur wird aufgrund mangelnder Rentabilität geschlossen.

Von den geplanten Massnahmen sind 13 Vollzeitstellen in Luzern und zwei in Winterthur betroffen. «Die Mitarbeiter in Luzern haben die Möglichkeit, in den nächsten zwei Wochen im Rahmen eines Konsultativverfahrens Vorschläge einzureichen, um die geplanten Massnahmen anzupassen oder abzuwenden», schreibt Steg weiter.

Das Unternehmen ist überzeugt, mit den geplanten Massnahmen im vierten Quartal in die Gewinnzone zurückzukehren. 2016 will der Anbieter in den Bereichen Computer-, Unterhaltungs- und Heimelektronik wieder schwarze Zahlen schreiben.

Ende März gab das Unternehmen bekannt, dass das Jahresgeschäft 2014 schlechter ausgefallen sei als erwartet. Deshalb komme es in Littau zu sechs Entlassungen. Steg machen die schwierigen Marktentwicklungen, die negativen Auswirkungen des Eurokurses sowie sinkende Umsätze zu schaffen.

Die restlichen Gesellschaften der Pcp.com-Gruppe meldeten fürs erste Quartal 2015 ein Umsatzplus von über 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gründe seien der weitere Ausbau der Warengruppen und die tieferen Einkaufspreise, die seit der Zusammenarbeit mit Steg möglich seien.

Steg gibt weiter bekannt, dass er als erster Anbieter in der Schweiz in der Filiale Littau elektronische Preisschilder einführen werde. Die Idee dahinter: zeitgleiche Anpassung von Online- und Filialpreisen.

pd/rem

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