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LUZERN: Sterbehospiz erhält Pflegeheimstatus

Der Einrichtung für Palliative Care wurden sechs Betten bewilligt. Andere Zentralschweizer Kantone sollen nun nachziehen.

Der Regierungsrat des Kantons Luzern hat das Hospiz Zentralschweiz mit sechs Betten in seine Pflegeheimliste aufgenommen. Mit diesem Entscheid sei eine wesentliche Voraussetzung für die Eröffnung des Hospizes in Littau erfüllt, teilt die Stiftung Hospiz Zentralschweiz mit. Das Hospiz will als Einrichtung der spezialisierten Palliative Care in der Langzeitpflege in der Zentralschweiz eine Versorgungslücke schliessen. Die Neuigkeit wird am kommenden Samstag im Luzerner Kantonsblatt publiziert.

In den kommenden Wochen werden erneut Gespräche mit den anderen Zentralschweizer Kantonen aufgenommen, um weitere sechs Betten bei den jeweiligen Kantonen auf die Pflege­heimliste setzen zu lassen. Auf diese Weise könnte der Betrieb dereinst mit den geplanten zwölf Betten starten, deren Bedarf eine Machbarkeitsstudie für die Bevölkerung der Zentralschweiz ausgewiesen hat.

Erweiterung übernimmt Holzbaufirma

Auch betreffend das Gebäude an der Gasshofstrasse 18 in Littau, das die Stiftung im November 2016 aus privaten Mitteln erworben hat, gibt es Neuigkeiten: Das im Jahr 1960 erbaute Gebäude, eine ehemalige Ärztevilla, muss noch saniert werden (Ausgabe vom 23. November 2013). Im Auswahlverfahren um die Vergabe der Generalplanung für die Renovierung und die Erweiterung des Hauses fiel die Entscheidung des Stiftungsrates auf die Firma Renggli Holzbau in Sursee. Da schon bei den ersten Ideen zur Ergänzung des bestehenden Baukörpers von Holzbauten die Rede war, freue sich die Stiftung besonders, einen in dieser Bauweise besonders kompetenten Partner an ihrer Seite zu haben, heisst es weiter in der Mitteilung.

Baustart bereits im Herbst geplant

Die Detailplanung für das gesamte Projekt hat bereits begonnen und soll bis zum Sommer 2017 so weit gereift sein, dass die Baueingabe erfolgen kann. Die weiteren Planungsschritte richten sich entsprechend nach der Erteilung der Baubewilligung, mit der innerhalb von drei bis vier Monaten gerechnet wird. Bei einem reibungslosen Ablauf sollte der Baustart im Spätherbst 2017 erfolgen können. Innerhalb von neun bis zwölf Monaten sollte das Hospiz in Littau dann bezugsbereit sein.

Mit dem Hospiz will die Stiftung wie erwähnt eine Lücke in der Palliativversorgung schliessen. Derzeit verbringen unheilbar kranke Menschen ihre letzten Tage meist auf einer entsprechenden Station in einem Spital oder einem Pflegeheim. Dies sei vor allem für jüngere Menschen nicht die ideale Umgebung, heisst es von Seiten der Stiftung. Das Hospiz richtet sich darum vor allem an junge Menschen ab 18 Jahren. Falls jemand zu Hause sterben will, sei es auch möglich, dass diese Person ein paar Tage im Hospiz verbringt, um die Angehörigen zu entlasten, und danach wieder nach Hause geht. Die Einrichtung soll eine professionelle medizinische Versorgung in einem familiären Rahmen bieten. (red)

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