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LUZERN: Steueramt versandte falsche Rechnungen

Als Folge eines Fehlers hat das Steueramt in der Zeit vom Februar bis Oktober 2013 Steuerrechnungen mit zu tiefen Feuerwehr-Ersatzabgaben versandt. Das Steueramt wird ab März 2014 an rund 7000 betroffene Steuerkunden korrigierte Rechnungen versenden.
Feuerwehr-pflichtige, die nicht Feuerwehrdienst leisten, haben eine jährliche Feuerwehr-Ersatzabgabe zu entrichten. Im Bild: Feuerwehreinsatz entlang der Reuss am Aktionstag der Feuerwehr Stadt Luzern. (Bild: Archiv Neue LZ)

Feuerwehr-pflichtige, die nicht Feuerwehrdienst leisten, haben eine jährliche Feuerwehr-Ersatzabgabe zu entrichten. Im Bild: Feuerwehreinsatz entlang der Reuss am Aktionstag der Feuerwehr Stadt Luzern. (Bild: Archiv Neue LZ)

Bei einer Softwareumstellung im Januar 2013 unterlief dem Steueramt der Stadt Luzern bei der Feuerwehr-Ersatzabgabe ein Fehler: Es liess in der neuen Software fälschlicherweise einen Abgabesatz von 3,0 Promille erfassen. Der korrekte Satz für die Stadt beträgt 3,3 Promille, heisst es in einer Medienmitteilung der Stadt Luzern vom Dienstag.

Trotz Kontrolle blieb dieser Fehler vorerst unentdeckt, zumal die Differenz zum korrekten Rechnungsbetrag jeweils geringfügig war. So wurden einige Tausend Rechnungen mit dem falschen Satz versandt. Das Steueramt hat die betroffenen Rechnungen ermittelt und wird diese ab März 2014 korrigieren. Dabei werden gesamthaft rund 170‘000 Franken nachfakturiert. Die Rechnungsbeträge pro Steuerkunde liegen zwischen 10 und 40 Franken.

Männer und Frauen im Alter zwischen 20 und 50 Jahren sind feuerwehrpflichtig. Feuerwehrpflichtige, die nicht Feuerwehrdienst leisten, haben eine jährliche Feuerwehr-Ersatzabgabe zu entrichten. Die Ersatzabgabe bemisst sich nach dem steuerbaren Einkommen multipliziert mit dem Abgabesatz der Gemeinde. Dabei gilt ein Höchstbetrag von 400 Franken. Die Feuerwehr-Ersatzabgabe wird vom Steueramt mit der ordentlichen Steuerrechnung erhoben.

pd/zim

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