LUZERN: Steueramt warnt vor Rechnungen

Die Akonto-Rechnungen sind dieses Jahr fehleranfälliger. Weil die Steuern im ganzen Kanton über eine neue Computer-Software laufen.

Rainer Rickenbach
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Die Gemeinde Kriens rät, Steuerrechnungen genau zu prüfen. (Symbolbild) (Bild: Archiv / Neue LZ)

Die Gemeinde Kriens rät, Steuerrechnungen genau zu prüfen. (Symbolbild) (Bild: Archiv / Neue LZ)

Erstmals werden die Steuerechnungen im Kanton Luzern mit dem neuen Softwaresystem LuTax erstellt. Nun warnt das Steueramt Kriens auf der Gemeindehomepage vor fehlerhaften Akontorechnnungen. Man solle die provisorischen Rechnungen genau prüfen, da es vor allem bei den von Hand ausgefüllten Steuererklärungen bei der Verarbeitung beträchtliche Probleme gebe. «Das Fehler-Potenzial ist grösser als in früheren Jahren. Denn die neue Software-Lösung muss sich erst einmal einspielen.», sagt Thomas Imfeld, Leiter des Krienser Steueramtes auf Anfrage der «Neuen Luzerner Zeitung».

250 000 Steuerpflichtige

Bei der kantonalen Steuerverwaltung bemüht man sich indes, den Ball flach zu halten: Man verfolge die Abwicklung aufmerksam, der provisorischen Steuerrechnung werde ein Merkblatt beigelegt. Die Krienser seien «etwas gar vorsichtig».

Mit dem System LuTax wurden drei verschiedene Softwareprogramme zusammengeführt. Tangiert von der neuen Software sind alle Gemeinde- und Kantonssteuern und in geringerem Ausmass auch die Bundessteuer. Im Kanton Luzern gibt es insgesamt rund 250 000 Steuerpflichtige.

Rainer Rickenbach

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