LUZERN: Steuern: Die Wahrheit in Zahlen

Dem Kanton entgingen seit 2005 Steuern von 450 Millionen. Hauptprofiteure waren natürliche Personen – und nicht etwa Firmen.

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Natürliche Personen haben von Steuerrevisionen profitiert. (Symbolbild/Neue LZ)

Natürliche Personen haben von Steuerrevisionen profitiert. (Symbolbild/Neue LZ)

nus. Drei Mal hat der Kanton Luzern seit 2005 das Steuergesetz revidiert – und drei Mal haben in absoluten Zahlen betrachtet vor allem die natürlichen Personen profitiert. Dies zeigen Auswertungen des Finanzdepartements, die unserer Zeitung vorliegen und die bisher lediglich die Mitglieder der kantonsrätlichen Planungs- und Finanzkommission kennen.

Natürliche Personen und Firmen zusammen lieferten durch die Gesetzesanpassungen seit 2005 rund 450 Millionen Franken weniger Steuern ab. Drei Viertel davon, nämlich 334 Millionen, entfallen auf natürliche Personen, 116 Millionen auf Unternehmen. Trotzdem nahmen die Steuereinnahmen von Firmen zwischen 2001 und 2011 zu, jene der natürlichen Personen ab.

Unternehmer sind zufrieden

Dass Finanzdirektor Marcel Schwerzmann die Luzerner Steuerpolitik als Erfolgsmodell bezeichnet, versteht sich. Er hat aber auch die Unterstützung der Chefs von grossen Unternehmen. So sagt beispielsweise Trisa-CEO Adrian Pfenniger aus Triengen: «Die Rahmenbedingungen im Kanton Luzern sind hervorragend. Deshalb können wir hier rund 900 Arbeitsplätze sichern und weiter investieren.»

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